Parkett und Dielenboden verlegen lassen bei SVEAG: professionell, dokumentiert, in allen 16 Bundesländern verfügbar. Inhabergeführt, persönliche Betreuung.
Den größten Anteil hat das Material, und dessen Spanne ist enorm: Fertigparkett in einfacher Ausführung liegt in einer ganz anderen Größenordnung als Massivparkett im Fischgrätmuster. Dazu kommen Aufnahme und Entsorgung des alten Belags, die Vorbereitung des Untergrunds, die Verlegeart, das Muster und die Oberflächenbehandlung. Aufwendige Muster und viele Anschlüsse erhöhen den Zeitaufwand deutlich. Ein belastbarer Preis entsteht daher erst nach Aufmaß und Prüfung des Untergrunds, nicht nach Quadratmeterzahl allein.
Massivparkett besteht durchgehend aus Holz und lässt sich über die Jahrzehnte mehrfach abschleifen, ist dafür teurer und in der Verlegung aufwendiger. Fertigparkett hat eine dünnere Nutzschicht auf einem Trägeraufbau, ist schneller verlegt, formstabiler und für Fußbodenheizung häufig besser geeignet, verträgt aber weniger Renovierungszyklen. Für Objekte mit langem Haltehorizont und hochwertigem Bestand spricht viel für Massivparkett, für die schnelle Wiedervermietung eher für Fertigparkett.
Einer, der Nutzungsspuren verzeiht und sich abschnittsweise instand setzen lässt. Bewährt haben sich mitteldunkle, matt versiegelte oder geölte Oberflächen mit lebhafter Struktur, weil sie Kratzer und Staub weniger zeigen als sehr dunkle oder hochglänzende Flächen. Wichtiger als die Sorte ist die Verlegeart: Ein verklebter Boden lässt sich örtlich reparieren, ein schwimmender Boden muss oft großflächig geöffnet werden. Bei häufigem Mieterwechsel rechnet sich eine robuste, reparable Variante.
Verklebt ist der Boden fester mit dem Untergrund verbunden, fühlt sich ruhiger an, überträgt weniger Trittschall in den Raum, arbeitet besser mit Fußbodenheizung und lässt sich örtlich reparieren. Schwimmend verlegt ist schneller, günstiger und ohne Klebstoff, dafür hohler im Klang und bei Schäden aufwendiger zu reparieren. Für vermietete Objekte und über Fußbodenheizung empfehlen wir in der Regel die Verklebung. Voraussetzung ist in beiden Fällen ein ebener, trockener und tragfähiger Untergrund.
Solange genug Nutzschicht über der Nut vorhanden ist und die Elemente fest liegen, ist Abschleifen mit neuer Oberfläche fast immer die günstigere und nachhaltigere Lösung. Austauschen wird nötig, wenn die Nutzschicht aufgebraucht ist, wenn einzelne Stäbe lose sind oder hohl klingen, bei Schüsselung nach Wasserschaden oder wenn der Unterbau selbst nicht mehr trägt. Bei örtlichen Schäden ist auch eine Teilreparatur möglich. Was sinnvoll ist, entscheiden wir nach der Prüfung vor Ort.
Die eigentliche Verlegung einer normalen Wohnung ist meist in wenigen Tagen erledigt. Den Zeitrahmen bestimmen die Randbedingungen: Aufnahme und Entsorgung des alten Belags, Vorbereitung und gegebenenfalls Ausgleich des Untergrunds, Trocknungszeiten von Ausgleichsmasse und Klebstoff, Akklimatisierung des Materials im Raum sowie die Aushärtung der Oberflächenbehandlung. Vorsichtig belastbar ist die Fläche oft rasch, voll nutzbar und möbelbar erst nach der Aushärtung. Wir nennen die Zeiten im Angebot.