Bodenbelagsarbeiten: verlegen, sanieren, austauschen

Bodenbelagsarbeiten: verlegen, sanieren, austauschen bei SVEAG: professionell, dokumentiert, in allen 16 Bundesländern verfügbar. Inhabergeführt, persönliche Betreuung.

So läuft es ab

  1. Bestand klären: Was liegt drauf, was liegt darunter – und ist im Altbestand mit Schadstoffen im Kleber zu rechnen?
  2. Untergrund vorbereiten: Alten Belag aufnehmen, Untergrund prüfen, Restfeuchte messen, spachteln und grundieren.
  3. Verlegen: Neuer Belag nach Nutzung und Brandschutzanforderung, mit sauberen Anschlüssen und Sockelleisten.
  4. Übergeben: Erstpflege aufbauen und Hinweise zur Unterhaltsreinigung übergeben, damit der Belag hält.

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Häufige Fragen

Was ist im Altbau vor dem Herausreißen zu klären?

Ob im alten Aufbau Schadstoffe stecken. In Gebäuden aus der Zeit vor dem Asbestverbot finden sich asbesthaltige Bodenplatten und Kleber, und in Teerklebern können polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe enthalten sein. Beides erkennt man nicht am Aussehen. Wer den Belag ohne Prüfung herausreißt, verteilt die Fasern oder Dämpfe in der Wohnung und macht aus einer geplanten Renovierung eine Sanierung.

Warum wird die Restfeuchte gemessen?

Weil sie über Erfolg oder Schaden entscheidet. Wird ein dichter Belag auf einen noch feuchten Estrich geklebt, kann die Feuchtigkeit nicht mehr entweichen; die Folge sind Blasen, Ablösungen und im ungünstigen Fall Schimmel unter dem Belag. Die Messung ist deshalb kein optionaler Schritt, sondern die Voraussetzung für die Verlegung – und der Nachweis, dass sauber gearbeitet wurde.

Welcher Belag passt ins Treppenhaus?

Einer, der die Beanspruchung aushält und die Brandschutzanforderung erfüllt. In Flucht- und Rettungswegen gelten Anforderungen an das Brandverhalten von Bodenbelägen, die sich aus dem Baurecht und dem Brandschutzkonzept des Gebäudes ergeben – nicht jeder Belag, der in der Wohnung zulässig ist, darf dort liegen. Dazu kommt die Praxisfrage: Ein Belag, der jede Schramme zeigt, ist im Treppenhaus die falsche Wahl.

Lohnt sich Austausch oder erst Aufarbeitung?

Oft die Aufarbeitung, und das prüfen wir zuerst. Linoleum und ältere PVC-Beläge sehen nach Jahren ohne Grundreinigung abgängig aus, sind aber intakt. Erst wenn die Nutzschicht durch ist, sich Nähte lösen oder der Untergrund arbeitet, ist der Austausch die richtige Entscheidung. Wir sagen es ehrlich, auch wenn die Reinigung der kleinere Auftrag ist.

Wie schnell ist eine Wohnung wieder nutzbar?

Bei einer normalen Wohnungsrenovierung im Mieterwechsel liegt der Belag meist innerhalb weniger Tage, sofern der Untergrund trocken und tragfähig ist. Verzögerungen entstehen fast immer an zwei Stellen: bei zu hoher Restfeuchte, die man nicht beschleunigen kann, und bei Schadstofffunden, die eine eigene Vorgehensweise erfordern. Beides klären wir deshalb vor dem Termin und nicht auf der Baustelle.

Vinyl, Laminat oder Teppichboden: Welcher Bodenbelag eignet sich für Mietwohnungen im Mehrfamilienhaus?

Vinylboden ist wasserfest, robust und auch für Küche und Bad geeignet, deshalb ist er heute der häufigste Belag in Mietwohnungen. Laminatboden ist in der Verlegung günstig und klickbar, verträgt aber kein stehendes Wasser. Teppichboden und Teppichfliesen sind schallschluckend, bei Mieterwechsel aber oft nicht mehr zumutbar. Im Gewerbe zählt die Nutzungsklasse des Belags. Wir empfehlen je Raum, nicht pauschal je Wohnung.

Klickbar und schwimmend oder klebend verlegt: Was ist der Unterschied für die Hausverwaltung?

Ein schwimmend verlegter Klickboden liegt lose auf der Unterlage, ist schnell verlegt und lässt sich bei Mietende ohne Kleberreste wieder entfernen oder in Teilen austauschen. Ein klebend verlegter Belag ist dauerhaft, leitet die Wärme einer Fußbodenheizung besser und knarrt nicht, das Entfernen ist später aber aufwendiger. Für Wohnungen mit Fußbodenheizung prüfen wir, ob der gewählte Belag dafür freigegeben ist.

Können Sie einen Bodenschaden reparieren, statt den ganzen Boden zu erneuern?

Ja. Kratzer im Parkett, ein Loch oder Brandfleck im Teppichboden, eine gelöste Vinylplanke oder Dielen, die knarren, lassen sich meist punktuell ausbessern. Wir dokumentieren den Schaden vorab mit Fotos, damit bei Mietende klar ist, was Verschleiß und was Beschädigung war. Eine Reparatur lohnt nicht mehr, wenn die Nutzschicht durch ist oder der Untergrund feucht ist.

Übernehmen Sie das Entfernen und Entsorgen des alten Belags?

Ja. Wir entfernen den alten Belag, schleifen Kleberreste ab und entsorgen alles fachgerecht. Im Altbau prüfen wir vorher, ob schwarzer Kleber oder alte Flex-Platten verbaut sind, denn diese Materialien können Schadstoffe enthalten und dürfen nicht ohne Untersuchung ausgebaut werden. Ein Handwerker, der einfach losreißt, riskiert hier eine Sperrung der Baustelle.

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