Metallbau für Geländer, Tore und Zäune bei SVEAG: professionell, dokumentiert, in allen 16 Bundesländern verfügbar. Inhabergeführt, persönliche Betreuung.
Im Bestand sind es vor allem Geländer für Balkone, Treppen und Laubengänge, Handläufe, Zäune und Tore inklusive Antrieb, Türen und Gitter für Keller- und Technikräume, Vordächer, Kellerabdeckungen und Gitterroste, Stahltreppen und Podeste, Rammschutz in Tiefgaragen sowie Halterungen und Konsolen für Technik an der Fassade. Der größere Teil der Aufträge ist nicht Neubau, sondern Ersatz: Ein Bauteil ist korrodiert oder beschädigt und muss passend zum Bestand wiederhergestellt werden.
Verzinkter Stahl ist im Außenbereich der Standard, weil er robust und wirtschaftlich ist und sich beschichten lässt. Edelstahl kommt dort zum Einsatz, wo Optik und Korrosionsbeständigkeit im Vordergrund stehen, etwa bei Handläufen und Eingangsanlagen, sowie in salz- und feuchtebelasteten Lagen. Aluminium ist leicht und wartungsarm, aber weniger belastbar. Entscheidend ist weniger das Material allein als die Kombination aus Werkstoff, Korrosionsschutz und Befestigung, die zum Standort und zum Bestand passt.
Ein Bauteil im Metallbau ist fast immer eine Einzelfertigung nach Aufmaß, deshalb bestimmt nicht die Schweißnaht den Termin, sondern die Kette davor und danach: Aufmaß, Freigabe der Ausführung, Materialbeschaffung, Fertigung, Oberflächenbehandlung und Montagetermin. Bei einfachen Bauteilen sind das einige Wochen, bei aufwendigen Konstruktionen oder Sonderoberflächen entsprechend mehr. Ein verbindliches Datum nennen wir mit dem Angebot, wenn Umfang und Oberfläche festgelegt sind.
Im Außenbereich vor allem Haltbarkeit und Pflegeaufwand. Ein Holzgeländer braucht regelmäßige Nachbehandlung, sonst verwittert es an den Hirnholzflächen und an den Befestigungspunkten, wo Wasser stehen bleibt. Ein verzinktes und beschichtetes Stahlgeländer hält deutlich länger und kommt mit Sichtkontrolle und gelegentlicher Ausbesserung aus. Dazu lassen sich Metallgeländer schlanker ausführen und einfacher an unregelmäßige Bestandsgeometrien anpassen. Holz punktet dagegen bei Optik und Denkmalverträglichkeit.
Das entscheidet der Zustand der Befestigungspunkte, nicht die Optik der Fläche. Ist die Konstruktion tragfähig und nur die Beschichtung hin, lohnt die Sanierung mit Entrosten, Korrosionsschutz und Neubeschichtung fast immer. Sitzt der Rost aber dort, wo das Geländer in Beton oder Mauerwerk eingelassen ist, oder sind Schweißpunkte durchgerostet, wird die Reparatur unwirtschaftlich und die Sicherheit fraglich. Wir beurteilen das bei der Aufnahme und nennen beide Varianten mit ihren Konsequenzen.
Anforderungen an Umwehrungen, Geländerhöhen, die Ausbildung der Füllung und den Abstand von Öffnungen ergeben sich aus der jeweiligen Landesbauordnung und den mitgeltenden technischen Regeln, dazu kommen besondere Vorgaben, wo mit Kindern zu rechnen ist. Diese Anforderungen unterscheiden sich zwischen den Bundesländern und je nach Bauteil und Baujahr, und im Bestand gilt nicht automatisch der heutige Maßstab. Was für Ihr Objekt gilt, klären wir vor der Ausführung anhand des konkreten Falls.