Schadstoffuntersuchung im Bodenaufbau bei SVEAG: professionell, dokumentiert, in allen 16 Bundesländern verfügbar. Inhabergeführt, persönliche Betreuung.
Der Begriff ist doppeldeutig und meint je nach Zusammenhang zwei verschiedene Dinge. Geht es um den Bodenaufbau im Gebäude – Estrich, Kleber, Altbeläge –, ist die Frage, ob Schadstoffe wie Asbest oder teerhaltige Kleber enthalten sind. Genau das leisten wir hier: Probenahme, Analyse im akkreditierten Labor und ein Befund, auf dem die weitere Planung aufsetzt. Geht es dagegen um den Untergrund unter dem Gebäude, also um Tragfähigkeit, Setzungen oder Versickerung, ist ein Baugrundgutachten das Richtige. Sagen Sie uns, worum es geht – wir ordnen das im Erstgespräch zu.
Vor Bau- und Instandhaltungsarbeiten im Altbestand. Die Gefahrstoffverordnung verlangt, dass vor Beginn ermittelt wird, ob asbesthaltige Materialien betroffen sind; für Gebäude, die vor dem Asbestverbot errichtet wurden, ist damit zu rechnen. Praktisch heißt das: Wer im Bestand Boden aufnimmt, klärt das vorher – nicht, wenn der Verdacht während der Arbeiten auftaucht.
Wir entnehmen eine Materialprobe des verdächtigen Bauteils – Bodenplatte, Kleber, Putz – und lassen sie im akkreditierten Labor auswerten. Entscheidend ist die Probenahme selbst: Wird ungeschützt an asbesthaltigem Material gekratzt, werden Fasern freigesetzt, weshalb das nicht in Eigenregie geschehen sollte. Ein Asbesttest ist eine Materialuntersuchung; Aussagen über die Raumluft erfordern ein anderes Verfahren. Das Laborergebnis ist die Grundlage für alles Weitere und liegt in der Regel innerhalb weniger Arbeitstage vor.
Im Bodenaufbau vor allem nach drei Dingen: Asbest in Bodenplatten und Klebern, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe in schwarzen Teerklebern, und je nach Baujahr weitere Stoffe wie PCB in Fugenmassen im Umfeld. Welche Analysen sinnvoll sind, ergibt sich aus Baujahr und Aufbau – pauschal alles zu untersuchen, treibt nur die Kosten.
Selten. Aufbauten wechseln zwischen Räumen, weil zu unterschiedlichen Zeiten renoviert wurde; im Bad liegt oft etwas anderes als im Flur. Auch Belag und Kleber müssen getrennt betrachtet werden, weil der Belag unbelastet und der Kleber darunter belastet sein kann. Wir legen die Probenpunkte deshalb nach dem tatsächlichen Aufbau fest und nicht nach Quadratmetern.
Dann steht fest, welches Verfahren zulässig ist – und das ist die eigentliche Bedeutung des Befunds. Für bestimmte Arbeiten geringen Umfangs sind emissionsarme Verfahren zugelassen, andere Fälle erfordern eine Vollsanierung mit Abschottung. In jedem Fall gelten Sachkunde, Anzeige der Arbeiten und die Entsorgung als gefährlicher Abfall. Der Befund verteuert das Projekt also nicht, er verhindert den teureren Fehler.
Die Probenahme ist eine Sache von Stunden, das Laborergebnis liegt üblicherweise innerhalb weniger Arbeitstage vor; bei Eilbedarf geht es schneller. Für die Bauplanung heißt das: Der Zeitverlust ist überschaubar, sofern man rechtzeitig beauftragt. Teuer wird es nur, wenn die Baustelle steht und erst dann untersucht wird.