Luftkanalreinigung für RLT-Anlagen

Luftkanalreinigung für RLT-Anlagen bei SVEAG: professionell, dokumentiert, in allen 16 Bundesländern verfügbar. Inhabergeführt, persönliche Betreuung.

So läuft es ab

  1. Zustand aufnehmen: Wir sichten die Anlage, prüfen Zugänglichkeit und dokumentieren den Verschmutzungsgrad.
  2. Zugänge schaffen: Wo Revisionsöffnungen fehlen, werden sie fachgerecht angelegt – ohne sie ist keine Reinigung möglich.
  3. Reinigen: Mechanisch mit Bürstensystemen und Absaugung unter Unterdruck, damit nichts in die Räume gelangt.
  4. Dokumentieren: Vorher-Nachher-Aufnahmen und Protokoll für die Anlagendokumentation.

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Häufige Fragen

Wie oft muss gereinigt werden?

Das richtet sich nach dem Befund, nicht nach einem festen Intervall. Die VDI 6022 sieht regelmäßige Hygieneinspektionen vor; ergibt die Inspektion einen Reinigungsbedarf, wird gereinigt. Für Küchenabluftanlagen gelten wegen der Fettablagerungen kürzere Intervalle. Eine Anlage in einem staubarmen Bürogebäude braucht deutlich seltener eine Reinigung als eine in einer Produktionsumgebung.

Woran merkt man, dass es nötig ist?

An Geruch aus den Auslässen, an Staubfahnen an Gittern und Decken, an nachlassender Luftleistung ohne technischen Defekt und an Beschwerden über trockene Augen oder Kopfschmerzen. Sichtbar wird der tatsächliche Zustand aber erst in der Anlage – deshalb steht die Inspektion mit Kamera und Sichtprüfung am Anfang.

Was ist bei Küchenabluft anders?

Das Fett. Es lagert sich über die gesamte Kanalstrecke ab, mindert den Querschnitt und bildet eine Brandlast, die sich im Brandfall über den Kanal ausbreiten kann. Deshalb sind die Intervalle kürzer, die Reinigung aufwendiger und die Zugänglichkeit wichtiger. Wo Revisionsöffnungen fehlen, ist eine wirksame Reinigung schlicht nicht möglich.

Kommt Staub in die Räume?

Bei fachgerechter Ausführung nicht. Gearbeitet wird abschnittsweise unter Unterdruck, mit Absaugung und Abschottung der Auslässe. Das ist der Unterschied zwischen einer Reinigung und dem Verteilen des Problems im Gebäude. In sensiblen Bereichen arbeiten wir zusätzlich außerhalb der Nutzungszeiten.

Was ist mit Brandschutzklappen?

Die gehören geprüft, nicht nur gereinigt. Eine Klappe, die durch Ablagerungen nicht mehr schließt, ist im Brandfall wirkungslos – die Reinigung beseitigt die Ursache, die wiederkehrende Funktionsprüfung weist die Betriebsbereitschaft nach. Beides zusammen ergibt erst ein vollständiges Bild.

Betrifft Luftkanalreinigung auch Wohngebäude?

Ja, sofern das Gebäude eine Lüftungsanlage hat. In Mehrfamilienhäusern sind das häufig zentrale Abluftanlagen für innenliegende Bäder und Küchen, in neueren Beständen auch Anlagen mit Wärmerückgewinnung. In den Steigsträngen sammeln sich Staub und Flusen, in Küchensträngen zusätzlich Fett, und Beschwerden über Geruch oder schwache Absaugung kommen zuerst an den Ventilen in den Wohnungen an. Für Hausverwaltungen und WEGs ist die Abstimmung der Zugänge meist der aufwendigste Teil, weil oft jede Wohnung betreten werden muss. Ob und in welchem Umfang die Kosten auf Mieterinnen und Mieter umgelegt werden können, hängt vom Mietvertrag und der Art der Leistung ab und ist im Einzelfall zu prüfen.

Welche Reinigungsverfahren kommen zum Einsatz?

Das hängt von der Art der Ablagerung und vom Kanalmaterial ab. Trockener Staub in Zu- und Abluftkanälen wird in der Regel mechanisch gelöst, mit rotierenden Bürsten oder Druckluftdüsen, und gleichzeitig über ein gefiltertes Absauggerät unter Unterdruck abgeführt. Fett in der Küchenabluft lässt sich so kaum entfernen; dort arbeiten wir je nach Befund mit Schabern, Heißwasser oder geeigneten Reinigungsmitteln. Eine Desinfektion ist kein Standardschritt, sondern folgt nur, wenn die Inspektion einen mikrobiellen Befund ergibt. Flexible Schläuche und Kanäle mit offener Innendämmung brauchen schonendere Verfahren, teils ist ein Austausch sinnvoller als die Reinigung. Welches Verfahren passt, legen wir nach der Bestandsaufnahme fest, nicht vorab.

Was sollten Betreiber vor der Reinigung vorbereiten?

Hilfreich sind vorhandene Anlagenpläne, das letzte Protokoll der Hygieneinspektion und eine Ansprechperson vor Ort, die Technikräume und Zwischendecken zugänglich machen kann. Die Anlage geht während der Arbeiten abschnittsweise außer Betrieb; das sollte mit den Nutzern abgestimmt sein, in Gewerbeobjekten oft außerhalb der Geschäftszeiten. Wichtig ist außerdem die Brandmeldeanlage: Rauchmelder in Kanälen oder Räumen können durch aufgewirbelten Staub auslösen, deshalb klären wir vorab mit Ihnen, wie mit den betroffenen Meldern umzugehen ist. In Wohngebäuden informiert idealerweise die Verwaltung die Bewohner rechtzeitig über Termine und Zutritt. Je besser diese Punkte vorab geklärt sind, desto kürzer ist die Unterbrechung im laufenden Betrieb.

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