Brandschutzprüfung für Immobilien bei SVEAG: professionell, dokumentiert, in allen 16 Bundesländern verfügbar. Inhabergeführt, persönliche Betreuung.
Das ergibt sich aus mehreren Quellen zugleich, was die Sache unübersichtlich macht. Feuerlöscher werden üblicherweise alle zwei Jahre geprüft, Rauchwarnmelder jährlich, Feuerschutzabschlüsse und Feststellanlagen mindestens jährlich. Für Brandmeldeanlagen, Rauch- und Wärmeabzug und Sicherheitsbeleuchtung gelten eigene Regelwerke und teils die Prüfverordnungen der Länder, die je Bundesland und Gebäudeart unterschiedlich sind. Deshalb beginnen wir mit einer Bestandsaufnahme und nicht mit einem Standardpaket.
Die Betreiberpflichten treffen Eigentümer und Betreiber; die Verwaltung haftet gegenüber dem Eigentümer im Rahmen ihres Verwaltervertrags. Fehlt eine vorgeschriebene Prüfung und kommt es zum Schaden, geht es um die Frage, ob die Verkehrssicherungspflicht verletzt wurde. Dazu kommt die versicherungsrechtliche Seite: Wiederkehrende Prüfungen sind in Gebäudeversicherungen häufig als Obliegenheit vereinbart, und deren Verletzung kann die Leistung kürzen. Der Nachweis wird also in dem Moment wichtig, in dem es teuer wird.
Für manches ja, für das Wesentliche nicht. Dass ein Feuerlöscher am Platz hängt und die Fluchttür nicht verkeilt ist, kann und soll der Hausmeister sehen, und das ist wertvoll, weil es zwischen den Prüfterminen wirkt. Die wiederkehrende Prüfung selbst verlangt aber je nach Anlage eine befähigte oder sachkundige Person und ein Protokoll. Beides ersetzt sich nicht gegenseitig: Die Sichtkontrolle findet die verkeilte Tür, die Prüfung den ausgefallenen Rauchschalter.
Die verkeilte oder aufgebundene Brandschutztür, mit Abstand. Meist gut gemeint, weil sie im Weg ist oder der Schließer zu stark eingestellt wurde. Wirkungslos ist sie damit trotzdem. An zweiter Stelle stehen zugestellte Flucht- und Rettungswege, oft mit Fahrrädern und Kinderwagen im Treppenhaus. Beides sind Punkte, die keine Technik löst, sondern nur regelmäßiges Hinsehen und, wo nötig, eine Feststellanlage.
Genau das ist der Sinn. In vielen Beständen prüfen vier verschiedene Firmen vier Anlagen zu vier Terminen, und die Protokolle liegen an drei Orten. Wenn eine Frist reißt, merkt es niemand. Wir fassen die prüfpflichtigen Anlagen in einem Kalender zusammen, führen die Prüfungen zusammen oder koordiniert aus und legen die Nachweise an einer Stelle ab. Der Gewinn ist weniger der Preis als die Vollständigkeit.
Ein Protokoll, das Mängel auflistet und dann liegen bleibt, ist im Schadensfall schlechter als keines, weil es die Kenntnis dokumentiert. Deshalb bewerten wir gefundene Mängel nach Dringlichkeit und behandeln die sicherheitsrelevanten sofort, möglichst im gleichen Termin. Für den Rest gibt es einen Vorschlag mit Kosten, damit die Eigentümerversammlung entscheiden kann.