Raumluftgutachten: VOC und Formaldehyd messen

Raumluftgutachten: VOC und Formaldehyd messen bei SVEAG: professionell, dokumentiert, in allen 16 Bundesländern verfügbar. Inhabergeführt, persönliche Betreuung.

So läuft es ab

  1. Vorgespräch: Wir klären Beschwerdebild, Nutzung und alle Veränderungen der letzten Monate – das grenzt die Quellen ein.
  2. Vorbedingungen herstellen: Vor der Messung gelten definierte Lüftungs- und Nutzungsvorgaben, sonst ist das Ergebnis nicht belastbar.
  3. Probenahme: Luftproben werden über den vorgesehenen Zeitraum genommen, bei Bedarf zusätzlich in Vergleichsräumen.
  4. Auswerten und einordnen: Das Labor analysiert, wir ordnen die Werte ein und benennen mögliche Quellen.

Häufige Fragen

Warum sind die Vorbedingungen so wichtig?

Weil das Ergebnis sonst beliebig wird. Wer vor der Messung stundenlang lüftet, misst Außenluft; wer den Raum eine Woche verschließt, misst einen Extremwert. Die genormten Verfahren geben deshalb Lüftungsregime, Temperatur und Nutzung vor. Nur unter diesen Bedingungen sind Werte mit Richtwerten und mit anderen Messungen vergleichbar.

Was sagt ein erhöhter Summenwert aus?

Zunächst nur, dass viele flüchtige Verbindungen in der Luft sind – nicht, welche und woher. Die Einzelstoffanalyse ist der Teil, der weiterhilft: Bestimmte Stoffe weisen recht klar auf Quellen hin, etwa auf frische Lacke, Kleber oder Holzwerkstoffe. Erst diese Zuordnung macht aus einer Zahl eine Handlungsempfehlung.

Wie lange dauert es, bis Werte sinken?

Nach einer Renovierung sinken die Konzentrationen typischerweise über Wochen bis Monate, je nach Material und Lüftung. Deshalb ist der Zeitpunkt der Messung wichtig: Direkt nach dem Einbau gemessene Werte sagen wenig über den Dauerzustand. Wo Fristen laufen, etwa bei einer Abnahme, planen wir den Termin danach.

Sind das Grenzwerte?

Nein. Die Richtwerte des Umweltbundesamtes für Innenräume sind fachliche Orientierung, keine rechtlich verbindlichen Grenzwerte. Sie unterscheiden zwischen einem Bereich, in dem vorsorglich gehandelt werden sollte, und einem, in dem Handlungsbedarf besteht. Für Arbeitsplätze gelten daneben eigene Regelwerke des Arbeitsschutzes.

Was passiert bei einem auffälligen Befund?

Dann geht es um die Quelle. Häufig lässt sich über die Stoffauswahl eingrenzen, welches Material infrage kommt – Bodenkleber, Möbel, Lack oder Dämmstoff. Manchmal reicht intensives Lüften über einen Zeitraum, manchmal muss das Material raus. Das entscheidet sich am Einzelbefund, nicht pauschal.

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