Objektsicherung für Hausverwaltungen bei SVEAG: professionell, dokumentiert, in allen 16 Bundesländern verfügbar. Inhabergeführt, persönliche Betreuung.
Es kommt auf den Ort an. In der Tiefgarage helfen Beleuchtung, eine geregelte Zufahrt und Kameras an Ein- und Ausfahrt, weil dort der Zugang kontrollierbar ist. Am Müllplatz wirkt eine Einhausung mit Zugangsregelung oft besser als jede Kamera, weil sie die Fremdentsorgung schon körperlich erschwert. Gegen Vandalismus im Hauseingang hilft die Kombination aus funktionierender Gegensprechanlage, Beleuchtung und sauber instand gehaltenen Flächen. Welche Maßnahme passt, zeigt die Begehung, nicht der Katalog.
In der Wohnungseigentümergemeinschaft ja. Die Einrichtung einer Videoüberwachung am Gemeinschaftseigentum ist eine Maßnahme, über die die Eigentümer zu beschließen haben; auch die Kostenverteilung gehört in den Beschluss. Sinnvoll ist, den Zweck, die Erfassungsbereiche und die Speicherdauer bereits im Beschlusstext zu benennen, damit später nicht offen bleibt, was genehmigt wurde. Ob ein einfacher Mehrheitsbeschluss genügt, ist von Ihrer rechtlichen Beratung anhand von Teilungserklärung und Maßnahme zu prüfen.
Bewohner sind Betroffene im Sinne des Datenschutzrechts. Sie müssen erkennen können, wo gefilmt wird, und die Überwachung darf nicht in den persönlichen Lebensbereich hineinreichen: keine Kameras auf Wohnungstüren, keine Erfassung von Balkonen, Fenstern oder Terrassen. Bewährt hat sich, die Einführung vorher anzukündigen und den Zweck zu erklären, statt die Anlage kommentarlos aufzuhängen. Das nimmt Widerstand heraus und erspart Beschwerden, die sonst über Monate in der Verwaltung landen.
Das hängt von der Art der Leistung und vom Mietvertrag ab. Laufende Kosten für Bewachung oder Betreuung können den umlagefähigen Betriebskosten zuzuordnen sein, wenn der Mietvertrag sie vorsieht und sie regelmäßig anfallen. Die einmalige Anschaffung und Installation einer Anlage ist dagegen typischerweise keine Betriebskostenposition. Wie die Abgrenzung in Ihrem Fall ausfällt, prüft Ihre rechtliche Beratung anhand der Verträge. Was wir liefern, ist eine Abrechnung, die die Positionen so ausweist, dass diese Prüfung möglich ist.
Die Verkehrssicherungspflicht trifft den Eigentümer; die Verwaltung handelt aus dem Verwaltervertrag heraus. Praktisch bedeutet das: Gefahrenstellen wie zerstörte Beleuchtung, beschädigte Geländer oder aufgebrochene Türen sind zeitnah zu beseitigen, und wiederkehrende Vorfälle gehören dokumentiert und den Eigentümern vorgelegt, damit diese über Maßnahmen entscheiden können. Wer Vorfälle sammelt, ohne sie zu berichten, gerät in die schwächere Position. Die Dokumentation ist deshalb der erste Schritt, nicht die Kamera.
Die Koordination übernimmt SVEAG als ein Ansprechpartner. Technische Gewerke wie Elektroarbeiten und die Installation von Anlagen führt der jeweilige Fachbetrieb aus, Bewachung und Kontrollgänge übernimmt Sicherheitspersonal mit der erforderlichen Qualifikation. Für Sie bleibt es bei einer Ansprache, einem Terminplan und einer Dokumentation. Gerade bei verteilten Beständen ist das der praktische Unterschied zur Einzelbeauftragung, bei der jede Anlage einen anderen Dienstleister hat.