Checkliste: Baustelle sichern bei SVEAG: professionell, dokumentiert, in allen 16 Bundesländern verfügbar. Inhabergeführt, persönliche Betreuung.
Die Verantwortung liegt grundsätzlich bei demjenigen, der die Gefahrenquelle schafft und beherrscht, also regelmäßig beim Bauherrn beziehungsweise bei den ausführenden Unternehmen für ihren Bereich. Übertragen werden kann sie nur ausdrücklich und nur auf jemanden, der sie auch tatsächlich wahrnehmen kann. Hausverwaltungen handeln dabei im Rahmen ihres Verwaltervertrags. Wie die Pflichten in Ihrem konkreten Vorhaben verteilt sind, hängt von den Verträgen ab und ist im Einzelfall zu prüfen, idealerweise vor Baubeginn.
Eine Baustelle muss so abgesichert sein, dass Unbeteiligte nicht zu Schaden kommen, und das gilt besonders gegenüber Kindern, die Gefahren nicht einschätzen. Daraus folgen in der Praxis: eine wirksame Abgrenzung des Bereichs, gesicherte Gruben, Öffnungen und Absturzkanten, Beleuchtung an Wegen, die weiter genutzt werden, und eine Kennzeichnung, die auch nachts erkennbar ist. Reicht die Baustelle in den öffentlichen Verkehrsraum, kommen Auflagen der Behörde hinzu. Der Umfang richtet sich nach der konkreten Gefahrenlage.
Die Punkte zur Absturz- und Verkehrssicherung gehören in den täglichen Ablauf vor Feierabend, weil sich die Lage auf einer Baustelle täglich ändert. Die organisatorischen Punkte, etwa Zutrittsregelung, Schlüsselverwaltung, Lagerorte und Kennzeichnung, werden zu Baubeginn festgelegt und bei jedem Bauabschnitt überprüft. Nach Sturm, Starkregen oder längeren Unterbrechungen empfiehlt sich ein zusätzlicher Durchgang. Entscheidend ist weniger der perfekte Turnus als die schriftliche Festlegung, wer wann prüft.
Werkzeug und Kleingeräte einschließen statt stehen lassen, Kraftstoff und Metall nicht frei zugänglich lagern, Maschinen abschließen und Schlüssel mitnehmen, Leitern und Aufstiegshilfen sichern oder entfernen, damit sie nicht zum Einstieg werden, Gruben und Öffnungen abdecken, Tore und Zaunelemente schließen, Beleuchtung einschalten und die Baustelle einmal umrunden. Diese Runde dauert nur einen kurzen Moment und verhindert erfahrungsgemäß mehr als jede zusätzliche Technik. Sinnvoll ist, sie einer Person namentlich zuzuweisen und nicht dem Team allgemein, weil sie sonst regelmäßig ausfällt.
Das können Sie aufteilen. Organisatorische Punkte wie Zutrittsregelung, Lagerorte und der abendliche Rundgang bleiben sinnvollerweise bei der Bauleitung, weil sie täglich vor Ort ist und die Lage am besten kennt. Alles Materielle und Technische übernehmen wir: Abgrenzung mit Bauzaun, Absperrmaterial, Beleuchtung, Beschilderung, Verkehrssicherung im öffentlichen Raum und die technische Überwachung mit Aufschaltung. Sie bekommen dafür einen Ansprechpartner, statt fünf Gewerke einzeln zu koordinieren, und eine schriftliche Aufteilung, wer welchen Punkt verantwortet.
Sobald auf der Baustelle Werte stehen, die sich in einer Nacht abtransportieren lassen, oder sobald es bereits einen Vorfall gab. Ein Zaun hält niemanden auf, der hinein will, er macht das Eindringen nur sichtbar. Wirksam wird die Sicherung erst, wenn die Bewegung außerhalb der Arbeitszeit auch gemeldet und gesichtet wird. Für kurze Bauphasen gibt es das befristet, für lange Vorhaben im Dauerbetrieb. Was sich rechnet, hängt von Laufzeit und Wert auf der Fläche ab.