Radonmessung in Gebäuden und an Arbeitsplätzen bei SVEAG: professionell, dokumentiert, in allen 16 Bundesländern verfügbar. Inhabergeführt, persönliche Betreuung.
Weil die Konzentration jahreszeitlich stark schwankt. Im Winter ist sie durch den Kamineffekt und geringeres Lüften typischerweise deutlich höher als im Sommer. Eine Messung über wenige Tage kann deshalb sowohl unauffällig ausfallen, obwohl ein Problem besteht, als auch umgekehrt. Der Jahresmittelwert ist der Maßstab, an dem sich die Bewertung orientiert.
Kaum. Die passiven Detektoren sind klein, brauchen keinen Strom und keine Wartung; sie werden aufgestellt und nach Ablauf der Messzeit wieder eingesammelt. Für Bewohner und Beschäftigte ändert sich nichts. Wichtig ist nur, dass die Geräte am vorgesehenen Ort bleiben und nicht verstellt werden.
Es gibt eine Rangfolge von einfach nach aufwendig. Oft hilft schon eine verbesserte Lüftung des betroffenen Bereichs. Danach kommen das Abdichten von Fugen, Leitungsdurchführungen und Bodenplattenanschlüssen. Bei deutlich erhöhten Werten sind technische Lösungen wie eine Absaugung unter der Bodenplatte möglich. Welche Stufe passt, hängt vom Messergebnis und vom Gebäude ab.
Erhöhte Werte treten häufiger in Gebieten mit entsprechendem geologischem Untergrund auf, und für solche Gebiete gibt es besondere Regelungen für Arbeitsplätze. Ausschließen lässt sich Radon dadurch aber nicht: Auch außerhalb kann ein einzelnes Gebäude erhöhte Werte haben, weil Bauweise und Undichtigkeiten den Ausschlag geben. Klarheit gibt nur die Messung im konkreten Gebäude.
Der Referenzwert gilt für Aufenthaltsräume, also auch für Wohnungen. Messpflichten bestehen dort in der Regel nicht – die Messung ist Vorsorge. Für Arbeitsplätze sieht das Strahlenschutzrecht dagegen unter bestimmten Voraussetzungen Pflichten vor, die der Arbeitgeber zu erfüllen hat.
Die Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) verpflichtet Arbeitgeber in ausgewiesenen Radonvorsorgegebieten, an Arbeitsplätzen im Erdgeschoss und Keller zu messen. Für Wohnräume gibt es keine Messpflicht, aber einen bundesweiten Referenzwert für die Radonkonzentration in der Innenraumluft. Sinnvoll ist die Messung deshalb überall dort, wo Menschen sich lange im Erdgeschoss oder darunter aufhalten, ob im Mehrfamilienhaus, in der Mietwohnung oder im Verwaltungsgebäude, unabhängig vom Vorsorgegebiet. Welche Pflicht im Einzelfall greift, hängt vom Bundesland und der Nutzung ab.
Kitas und Schulen sind Arbeitsplätze, deshalb gilt in Radonvorsorgegebieten dieselbe Messpflicht wie in jedem Betrieb, und Kommunen als Betreiber öffentlicher Einrichtungen sind ebenso in der Pflicht. Weil Kinder empfindlicher reagieren, empfehlen Behörden die Messung dort auch außerhalb der Vorsorgegebiete. Wir legen die Dosimeter in den Gruppen- und Klassenräumen im Erdgeschoss aus und werten nach zwölf Monaten aus.
Standard ist das passive Dosimeter, das ein Jahr lang in der Innenraumluft liegt und den Jahresmittelwert liefert. Nur dieser Radonwert ist mit dem Referenzwert vergleichbar. Kurzzeitmessungen über Tage zeigen die Größenordnung, taugen aber wegen der Schwankungen nicht als Nachweis. Eine Messung der Bodenluft unter dem Gebäude kommt vor allem bei Neubauplanung oder Sanierung infrage, um die Radonbelastung des Baugrunds einzuschätzen.