Fassadenreinigung – Algen, Grünbelag und Schmutz fachgerecht entfernen

Fassadenreinigung – Algen, Grünbelag und Schmutz fachgerecht entfernen bei SVEAG: professionell, dokumentiert, in allen 16 Bundesländern verfügbar. Inhabergeführt, persönliche Betreuung.

So läuft es ab

  1. Untergrund und Verschmutzung bestimmen: Putz, WDVS, Klinkerfassade, Naturstein oder Metall reagieren unterschiedlich. Algen, Moos, Ruß, Staub oder Graffiti brauchen jeweils ein eigenes Verfahren.
  2. Verfahren wählen: Niederdruck mit Reinigungsmittel für Putz und WDVS, Heißwasser für fettige Verschmutzung, Hochdruckreiniger nur auf robusten Untergründen wie Klinker oder Beton und nie auf gedämmten Fassaden.
  3. Reinigen: Von oben nach unten, Fenster, Pflanzen und Wege werden abgedeckt, das Abwasser wird aufgefangen, wo es das Verfahren verlangt.
  4. Schutz auftragen: Auf Wunsch Hydrophobierung oder Schutzbeschichtung, damit Moos und Algen deutlich später zurückkommen.
  5. Turnus festlegen: Nordseiten und Bereiche unter Bäumen veralgen schneller. Wir schlagen einen Turnus vor, der zur Lage des Objekts passt.

Häufige Fragen

Kann man jede Fassade mit dem Hochdruckreiniger reinigen?

Nein. Putz und gedämmte Fassaden werden vom Hochdruckstrahl beschädigt, Wasser dringt ins System ein. Eine Klinkerfassade verträgt mehr Druck, aber die Fugen nicht beliebig. Wir arbeiten deshalb mit Niederdruck und Reinigungsmittel, mit Heißwasser oder, wo der Untergrund es erlaubt, mit dem Hochdruckreiniger. Das Verfahren wird auf einer Probefläche getestet, bevor die ganze Fassade gereinigt wird.

Moos und Algen an der Nordseite: Wie bekommt man das dauerhaft weg?

Reinigen allein reicht nicht, wenn die Fassade dauerhaft feucht bleibt. Nach der Reinigung tragen wir eine Hydrophobierung oder Schutzbeschichtung auf, damit Wasser abperlt und Moos und Algen keinen Nährboden finden. Zusätzlich prüfen wir die Ursachen: überhängende Bäume, undichte Dachrinnen und Spritzwasser am Sockel. Ohne diese Schritte ist der Grünbelag in ein bis zwei Jahren zurück.

Fassade reinigen oder gleich neu streichen?

Ein neuer Anstrich hält nur auf sauberem Untergrund, gereinigt wird also in jedem Fall. Ist die Farbe intakt und nur verschmutzt, reicht die Fassadenreinigung. Kreidet der Anstrich, platzt er ab oder sind Risse im Putz, muss nach dem Reinigen gestrichen oder saniert werden. Wir sagen nach der Probefläche, welche Variante im Objekt sinnvoll ist.

Welche Nachteile hat eine Fassadenreinigung?

Die Nachteile entstehen meist durch ein unpassendes Verfahren. Zu hoher Druck raut Putz auf, öffnet Fugen und drückt Wasser in gedämmte Fassaden, wo es lange bleibt. Aggressive Reinigungsmittel können Farbtöne verändern, Pflanzen schädigen und gehören nicht ungefiltert in die Kanalisation. Hinzu kommt, dass eine Reinigung ohne anschließenden Schutz die Oberfläche offener hinterlässt, sodass Algen und Pilze schneller zurückkehren können. Für die Bewohner bedeutet der Einsatz außerdem Geräusche, abgedeckte Fenster und gesperrte Wege für einige Tage. Wir begrenzen diese Nachteile, indem wir das Verfahren auf einer Probefläche testen, den Druck an den Untergrund anpassen, das Abwasser auffangen, wo es nötig ist, und die Mieter rechtzeitig über die Hausverwaltung informieren.

Wie lassen sich Algen und Pilze an der Fassade entfernen?

Zuerst klären wir, ob es sich um Algen, Pilze, Flechten oder um gewöhnlichen Schmutz handelt, denn das Mittel richtet sich nach dem Befall. Grünliche Beläge sind meist Algen, dunkle bis schwarze Flecken häufig Pilze. Wir tragen ein geeignetes Reinigungsmittel auf, lassen es einwirken und spülen den gelösten Belag mit Niederdruck oder Heißwasser ab, auf Putz und WDVS ohne harten Strahl. Bei starkem Befall folgt eine zweite Behandlung, damit auch Sporen in den Poren erfasst werden. Dauerhaft wirkt das nur, wenn die Fassade danach schneller abtrocknet: durch eine Hydrophobierung oder Schutzbeschichtung und durch das Beseitigen der Ursachen wie verstopfte Rinnen oder dichter Bewuchs direkt an der Wand. Vom Abkratzen in Eigenregie raten wir ab, weil es den Putz beschädigt.

Was sind die schwarzen Flecken am Außenputz und wie entfernt man sie?

Schwarze Flecken am Außenputz haben meist eine von drei Ursachen: Pilzbefall auf dauerhaft feuchten Flächen, Ruß und Feinstaub aus Verkehr und Heizungen oder Schmutzläufer unter Fensterbänken und Abdeckungen, an denen Regenwasser abläuft. Welche Ursache vorliegt, zeigt sich oft erst bei genauer Betrachtung und auf der Probefläche. Pilze werden mit einem passenden Mittel behandelt und anschließend schonend abgespült, Ruß und Staub lösen sich meist mit Heißwasser und Niederdruck. Bei Schmutzläufern hilft die Reinigung nur kurz, wenn nicht auch die Tropfkanten der Fensterbänke geprüft werden. Bleiben die Flecken nach der Reinigung sichtbar, sind die Ablagerungen oft in den Anstrich eingedrungen. Dann ist ein neuer Anstrich auf dem gereinigten Untergrund die bessere Lösung.

Wovon hängt der Aufwand einer Fassadenreinigung ab?

Entscheidend sind die Größe der Fläche, der Untergrund und die Art der Verschmutzung. Eine glatte Putzfassade mit leichtem Grünbelag ist schneller gereinigt als eine Klinkerfassade mit tiefen Fugen oder eine stark verrußte Fläche. Hinzu kommen die Zugänglichkeit, also ob eine Hubarbeitsbühne genügt oder ein Gerüst nötig ist, die Zahl der Fenster, Balkone und Vorsprünge, die abgedeckt werden müssen, sowie die Frage, ob das Abwasser aufgefangen werden muss. Auch eine anschließende Hydrophobierung oder Schutzbeschichtung verändert den Umfang. Ein belastbares Angebot entsteht deshalb erst nach einer Besichtigung und einer Probefläche. Für Hausverwaltungen mit mehreren Objekten lohnt es sich, die Fassaden gemeinsam zu betrachten und die Reinigung nach Dringlichkeit zu staffeln.

Wie oft sollte eine Hausfassade gereinigt werden?

Einen festen Turnus gibt es nicht, er hängt von Lage, Untergrund und Witterung ab. Nordseiten, Flächen unter Bäumen und Fassaden an viel befahrenen Straßen verschmutzen deutlich schneller als sonnige, frei stehende Wände. Viele Eigentümer lassen die Fassade erst reinigen, wenn der Belag schon von Weitem sichtbar ist, dann haben Algen und Pilze aber oft bereits Fugen und Poren besiedelt. Sinnvoller ist eine regelmäßige Sichtkontrolle, etwa im Zuge der Objektbegehung, und eine Reinigung, sobald sich erste Beläge zeigen. Nach einer Hydrophobierung oder Schutzbeschichtung verlängert sich der Abstand in der Regel spürbar. Wir dokumentieren den Zustand bei jeder Reinigung, damit Sie die Entwicklung über die Jahre nachvollziehen und die Maßnahme in Ihrer Instandhaltungsplanung berücksichtigen können.

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