Rasen anlegen lassen: Rollrasen oder Aussaat im Vergleich
Rollrasen liefert nach 5 bis 6 Wochen eine voll belastbare Grasnarbe, die Aussaat ist deutlich günstiger, braucht aber 2 bis 3 Monate und mehr Pflege. Dieser Vergleich zeigt Hausverwaltungen, WEG und Eigentümern, welche Methode zu welcher Fläche, welchem Budget und welchem Zeitplan passt, inklusive Bodenaufbau und Normen.Rasen anlegen lassen: Warum die Methode die Entscheidung prägt
Kahl getretene Wegeflächen, abgestorbene Rasenpartien nach einer Leitungsverlegung oder die kompletten Außenanlagen eines Neubauvorhabens: Im Bestand von Wohnanlagen stellt sich die Frage nach der Rasenneuanlage regelmäßig neu. Wer sie beauftragt, verantwortet dabei mehr als das Endergebnis auf der Fläche. Hausverwaltungen, WEG-Verwaltungen und Eigentümer müssen Termine halten, Bewohner rechtzeitig informieren, die Verkehrssicherung während der Bauzeit gewährleisten und gegenüber Eigentümern nachweisen können, dass die Arbeit fachgerecht erfolgte. Genau deshalb verdient die Wahl der Methode eine eigene Überlegung, statt sie dem ausführenden Betrieb pauschal zu überlassen.
Es gibt zwei Wege zum neuen Rasen: die klassische Aussaat mit Saatgut und der verlegte Fertigrasen, umgangssprachlich Rollrasen genannt. Beide erreichen dasselbe Ziel, eine dichte, belastbare Rasennarbe, und beide setzen auf dieselbe Bodenvorbereitung: ein sauberes, ebenes Feinplanum und ausreichend Bodenfeuchte als Grundlage für Keimung bzw. Anwachsen. Die Verfahren unterscheiden sich in drei Punkten: beim Zeitfenster bis zur Nutzbarkeit, bei der frühen Belastbarkeit und bei der Logistik auf der Baustelle.
- Erneuerung abgewirtschafteter oder kahl getretener Flächen in Wohnanlagen und auf Wegen zu Eingängen
- Wiederherstellung nach Baumaßnahmen wie Leitungs-, Dach- oder Fassadensanierungen mit betroffenen Grünflächen
- Neuanlage im Zuge von Außenanlagen bei Neubauten oder der Umgestaltung bestehender Anlagen
- Anpassung veränderter Nutzungsansprüche, etwa wenn bisherige Flächen künftig als Aufenthalts- oder Spielflächen dienen sollen
Für die Entscheidung zählt also weniger die Frage, welches Verfahren grundsätzlich besser ist, sondern welches zum jeweiligen Anlass, Zeitraum und Budget der Fläche passt. Die folgenden Abschnitte betrachten dafür zunächst die gemeinsame Basis, den Bodenaufbau, und stellen dann beide Methoden im Einzelnen dar, bevor ein direkter Vergleich und die relevanten Regelwerke die Auswahl erleichtern.
Bodenaufbau und Bodenvorbereitung: die gemeinsame Basis
Ob Saatgut oder Fertigrasen: Beide Methoden gelingen nur auf einem fachgerecht vorbereiteten Boden, und an dieser Stelle scheitern die meisten mäßigen Rasenflächen, nicht an der späteren Pflege. Grundlage der Bodenarbeiten ist die DIN 18915, die für alle Bodenarbeiten gilt, bei denen die natürlichen Bodenfunktionen zu erhalten oder herzustellen sind, auch bei Bau- und Instandhaltungsmaßnahmen, wenn Oberboden oder Unterboden abgetragen, gelagert, aufgetragen oder verbessert werden.
- Grobplanie: Der Unterbau wird in grober Form hergestellt und auf einen tragfähigen, wasserdurchlässigen Zustand gebracht.
- Setzungszeit: Die Fläche bleibt so lange liegen, bis sich grobe Setzungen eingestellt haben, damit spätere Mulden und Unebenheiten vermieden werden.
- Reinplanie: Anschließend folgt die Feinplanie mit einem exakten Feinplanum, das auf der 4-m-Messstrecke nicht mehr als 3 cm von der Sollhöhe abweichen darf.
- Startdüngung: Zum Abschluss wird eine Grunddüngung eingearbeitet; als Richtwert für nährstoffreichen Fertigkompost gelten etwa 12 bis 18 Liter pro Quadratmeter, die als Nährstoffdepot für die ersten Jahre dienen.
Zentral ist die Vegetationstragschicht, die oberste, durchwurzelbare Schicht der Fläche. In Anpassung an die Durchwurzelungstiefe der Rasengräser beträgt ihre Stärke etwa 15 cm, wobei die DIN 18915 einen Bereich von 10 bis 20 cm vorsieht. Diese Schicht sollte mehr oder weniger sandig zusammengesetzt sein, damit spätere Verdichtungen vermieden werden, auf denen Wasser steht und die Narbe abstirbt. Für belastbare Gebrauchsflächen in Wohnanlagen ist ein lehmiger Sandboden die Regel.
Der Geltungsbereich der Normen verdient in der Ausschreibung Beachtung: Die DIN 18915 in der Ausgabe 2018-06 gilt für Bodenarbeiten im genannten Sinn, nicht jedoch für Rasentragschichten von Sportplätzen, für die die DIN 18035-4 einschlägig ist. Für Wohnanlagen, WEG-Grünflächen und Gewerbeobjekte ist sie damit die maßgebliche Grundlage, während Sportstätten einem eigenen, deutlich strengeren Regelwerk folgen.
Rollrasen: sofort grün, aber logistisch anspruchsvoll
Fertigrasen wird auf spezialisierten Feldern produziert und als fertige Grasnarbe mit einer dünnen Erdschicht abgeschält und angeliefert. Die Produktionsdauer beträgt je nach Rasentyp 10 bis 14 Monate, bis ein dichter, gut verwurzelter Rasenteppich mit fester Sode entstanden ist. Auf der Fläche selbst verwandelt ein verlegter Rollrasen eine vorbereitete Erdfläche innerhalb eines Arbeitstages in eine geschlossene, grüne Narbe, was gerade dort ein Argument ist, wo Bewohnerinnen und Bewohner unmittelbar daneben wohnen.
- Für den Hausgarten üblich sind handliche Rollen im Format 2,50 m × 0,40 m, die genau einem Quadratmeter entsprechen und 15 bis 20 kg wiegen.
- Zwischen Abschälen und Verlegen dürfen höchstens 48 Stunden liegen, da die Rollen sonst austrocknen; für längere Transportwege sind geschlossene Fahrzeuge üblich.
- Verlegt wird engfugig und im Verbund versetzt, wie Mauerwerk, sodass keine durchgehenden Kreuzfugen entstehen, an denen der Rollrasen schnell austrocknet und schlecht anwächst.
- Nach der Verlegung stellt eine leichte Walze den Bodenschluss her, anschließend wird kräftig angewässert, mit rund 15 Litern pro Quadratmeter.
Der große Vorteil liegt im Zeitfenster: Nach 5 bis 6 Wochen ist ein Fertigrasen voll belastbar und benutzbar. Der Preis dafür ist ein harter Termin: Die Ware muss im Regelfall am Liefertag verlegt werden. Bei Wohnanlagen bedeutet das eine genaue Planung von Anlieferung, Lagerfläche, Zufahrt und Bewässerung, eine rechtzeitige Information der Bewohner über gesperrte Wege und eine Verwaltung, die am Verlegetag erreichbar ist. Verschiebt sich die Lieferung, entsteht Zeitdruck, den eine Aussaat in dieser Schärfe nicht kennt.
Aussaat: günstiger und ökologischer, aber mit Geduld
Die klassische Rasenansaat bleibt der verbreitetste Weg, insbesondere auf größeren, regelmäßig geformten Flächen. Im Regelfall werden 25 g Saatgut pro Quadratmeter ausgebracht, bei besonders frühen oder späten Terminen eher 30 g; kleine Flächen werden von Hand in zwei gekreuzten Arbeitsgängen gesät, damit sich Lücken nicht häufen. Anschließend wird das Saatgut rund 0,5 cm eingearbeitet und die Fläche angewalzt.
- Für die Keimung muss die Bodentemperatur mindestens 8 Grad Celsius betragen, optimal sind 14 bis 25 Grad.
- Die besten Ergebnisse erzielen die Zeitfenster von April bis Mai im Frühjahr sowie von August bis September im Spätsommer und Frühherbst.
- Der Rasen läuft innerhalb von 2 bis 3 Wochen auf und muss ab Keimbeginn ständig ausreichend feucht gehalten werden, in der ersten Phase alle 1 bis 2 Tage mit 5 bis 10 Litern pro Quadratmeter.
- Die Fertigstellungspflege umfasst bei Saatrasen im Regelfall 6 Schnitte, bis die Fläche abnahmefähig ist.
Zwei Einschränkungen gehören in die Kalkulation. Erstens entsteht in der Auflaufphase ein spürbarer Fremdkrautdruck, da Unkräuter die offene Fläche ebenso nutzen wie das Saatgut; ein Großteil der Samenunkräuter verschwindet zwar nach wenigen Schnitten, die ersten Wochen erfordern aber Aufmerksamkeit. Zweitens braucht die Methode Geduld: Erst nach 2 bis 3 Monaten ist ein Saatrasen weitgehend benutzbar, und bis die Narbe die Dichte eines Fertigrasens erreicht, vergeht deutlich mehr Zeit. Dafür lässt sich die Mischung exakt an den Standort anpassen, von schattigen Lagen bis zu trockenen Südhängen, was der Fläche langfristig zugutekommt.
Direkter Vergleich: Zeit, Kosten und Pflegeaufwand
Für die Entscheidung im Verwaltungsumfeld lohnt eine Gegenüberstellung der beiden Verfahren entlang der Kriterien, die in Ausschreibungen und Abstimmungen tatsächlich eine Rolle spielen: Materialkosten, Arbeitskosten, Zeit bis zur Belastbarkeit, Aufwand der Fertigstellungspflege und Logistik.
| Kriterium | Aussaat | Rollrasen |
|---|---|---|
| Materialkosten | niedrige Materialkosten | deutlich höhere Materialkosten, je nach Menge und Transport |
| Arbeitskosten | geringe Arbeitskosten | deutlich höhere Arbeitskosten |
| Belastbarkeit | weitgehend benutzbar nach 2 bis 3 Monaten | voll belastbar nach 5 bis 6 Wochen |
| Fertigstellungspflege | in der Regel 6 Schnitte | in der Regel 4 Schnitte |
| Fremdkrautdruck | erhöht in der Auflaufphase | gering, keine offene Bodenphase |
| Logistik | unkompliziert, Saatgut ohne Transportaufwand | Lkw-Lieferung, Verlegung am Liefertag |
Zwei Punkte relativieren die reine Materialbetrachtung. Beim Rollrasen fallen zusätzlich Lieferkosten an, die je nach Entfernung spürbar ins Gewicht fallen können. Umgekehrt entfällt beim Fertigrasen ein Teil des Nachpflegeaufwands: Berücksichtigt man die Einsparungen bei der Fertigstellungspflege, ist der Kostenunterschied zur Aussaat gar nicht mehr so groß. Die ökologische Bilanz und die Möglichkeit, die Mischung exakt an den Standort anzupassen, bleiben dagegen Stärken der Aussaat, die sich in keiner Preistabelle unmittelbar zeigen.
Normen und Regelwerke: DIN 18915, DIN 18917 und RSM Rasen
Belastbare Ausschreibungen und Abnahmen leben davon, dass die technischen Regeln mit ihrem tatsächlichen Geltungsbereich benannt werden. Die folgende Übersicht fasst die für die Rasenneuanlage an Wohnanlagen relevanten Werke zusammen.
| Regelwerk | Geltungsbereich und Inhalt |
|---|---|
| DIN 18915, Ausgabe 2018-06 | Bodenarbeiten, bei denen natürliche Bodenfunktionen zu erhalten oder herzustellen sind, auch bei Bau- und Instandhaltungsmaßnahmen; gilt nicht für Rasentragschichten von Sportplätzen nach DIN 18035-4 |
| DIN 18917, Ausgabe 2018-07 | Herstellung von Rasen durch Ansaat oder Verwendung von Fertigrasen, Rasensoden und Vegetationsstücken im Landschaftsbau; gilt nicht für Rasenflächen für Sportplätze (DIN 18035-4) und für Ansaaten und Rasen für ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen (DIN 18918) |
| DIN 18918 | Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen, etwa zur Sicherung an Gewässern, Deichen und Küstendünen; von der DIN 18917 ausgenommen |
| DIN 18035-4 | Rasenflächen für Sportplätze mit eigenen, strengeren Anforderungen an Aufbau und Abnahme |
| FLL Regel-Saatgut-Mischungen Rasen (RSM Rasen) | Jährlich aktualisierte Auswahlhilfe für Saatgutmischungen, die die FLL bereits seit 1978/1979 veröffentlicht und an neue Erkenntnisse aus der Praxis anpasst |
Für die Abnahme liefert die DIN 18917 ein messbares Kriterium: Ein Zier-, Gebrauchs- und Strapazierrasen muss nach dieser Norm einen gleichmäßigen Bestand aus den gewünschten Pflanzenarten mit einer projektiven Bodendeckung von mindestens 75 Prozent aufweisen, geprüft höchstens eine Woche nach dem letzten Schnitt. Wer dieses Kriterium zusammen mit den genannten Normen in die Leistungsbeschreibung aufnimmt, schafft eine Grundlage, an der sich sowohl Ausführung als auch Abnahme objektiv messen lassen, statt sich auf Einschätzungen zu verlassen.
Entscheidungshilfe für Hausverwaltungen, WEG und Eigentümer
Aus den vorangegangenen Abschnitten lässt sich eine einfache Regel für die Praxis ableiten, die sich in Beschlussvorlagen und Ausschreibungen direkt verwenden lässt.
- Rollrasen wählen, wenn schnelle Nutzbarkeit, die Verkehrssicherung oder eine gut kommunizierbare, kurze Baustellenzeit im Vordergrund stehen, etwa an Hauptwegen, Eingangsbereichen oder vor Eigentümerversammlungen.
- Aussaat wählen, wenn das Budget, die ökologische Bilanz und die Anpassung an den Standort zählen und die Fläche groß, regelmäßig geformt und während der Anwachsphase entbehrlich ist.
- Das Zeitfenster mitplanen: Die Saatfenster im Frühjahr und Spätsommer liegen nahe bei typischen Terminen von Jahresabrechnungen und Eigentümerversammlungen; wer früh plant, kann die Anwachsphase in nutzungsarme Wochen legen.
- Die Fertigstellungspflege von Anfang an beauftragen: Sowohl Saatrasen als auch Fertigrasen erreichen den abnahmefähigen Zustand nur mit Mäh-, Dünge- und Bewässerungsleistungen in den ersten Wochen.
Ein praktischer Hinweis zur Terminierung: Der Fertigrasen steht über einen längeren Zeitraum des Jahres zur Verfügung als die Aussaat, die auf die Bodentemperatur angewiesen ist. Für Flächen, die kurzfristig vor einem festen Termin hergestellt werden müssen, kann das den Ausschlag geben, während sich bei großen Bestandsflächen der günstigere Termin oft ohnehin aus dem Pflegekalender ergibt.
Die Neuanlage ist dabei nur der erste Schritt: Dauerhaft belastbar bleibt eine Rasenfläche nur mit einer laufenden Pflege im Saisonturnus, vom regelmäßigen Mähen über Heckenschnitt bis zur Beetpflege. Genau hier setzt die Grünpflege und Außenanlagen von SVEAG an, die Neuanlage und Unterhaltung aus einer Hand für Hausverwaltungen, WEG und Eigentümer verbindet, etwa mit dem Grünflächenpflege-Angebot für Rasen, Hecken und Beete im Saisonturnus. Das Leistungsspektrum ist bundesweit aufgestellt, vom Gärtnerservice in Köln über den Gärtnerservice in Nürnberg bis zum Gärtnerservice in Essen und zum Gärtnerservice in Wiesbaden. So geht die Fläche, die heute neu angelegt wird, in einen verlässlichen Pflegebetrieb über, und ergänzend stellt der Winterdienst die Verkehrssicherung auf den Außenflächen in der kalten Jahreszeit sicher.
Verfügbar an allen SVEAG-Servicestandorten
Mehr zu unserer Leistung Rasen anlegen lassen: Rollrasen oder Aussaat im Vergleich finden Sie auf unserer Leistungsseite Rasen anlegen lassen: Rollrasen oder Aussaat im Vergleich.
SVEAG ist deutschlandweit an 76 Servicestandorten in allen 16 Bundesländern für Sie vor Ort. Ein Auszug unserer Servicestandorte (verfügbar an allen 76):
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- Salzgitter
Häufige Fragen
Wie lange dauert es, bis Rollrasen belastbar ist?
Rollrasen ist direkt nach dem Verlegen begehbar und nach etwa 5 bis 6 Wochen voll belastbar, wenn sich die Soden nicht mehr anheben lassen. In den ersten Wochen muss die Fläche regelmäßig und intensiv gewässert werden, damit die Wurzeln in den Untergrund einwachsen.
Wann ist der beste Zeitpunkt für eine Rasenaussaat?
Die besten Zeitfenster sind April bis Mai sowie August bis September. Die Bodentemperatur sollte mindestens 8 Grad Celsius betragen, optimal sind 14 bis 25 Grad. Im Frühjahr ist der Unkrautdruck höher, im Herbst muss die Wachstumsphase für den Winter reichen.
Was kostet Rollrasen im Vergleich zur Aussaat?
Saatgut ist je nach Qualität die deutlich günstigere Variante, Rollrasen kostet je nach Flächengröße und Transport ein Vielfaches davon. Die Einsparungen bei der kürzeren Fertigstellungspflege gleichen den Unterschied bei der Neuanlage teilweise aus.
Welche Normen gelten beim Rasen anlegen?
DIN 18915 (Ausgabe 2018-06) gilt für Bodenarbeiten, bei denen natürliche Bodenfunktionen erhalten oder hergestellt werden. DIN 18917 (Ausgabe 2018-07) gilt für die Herstellung von Rasen durch Ansaat oder Fertigrasen, nicht jedoch für Sportplätze nach DIN 18035-4 oder ingenieurbiologische Bauweisen nach DIN 18918.
Wie dick muss die Vegetationstragschicht beim Rasenaufbau sein?
Die Vegetationstragschicht sollte etwa 15 cm betragen, üblich sind 10 bis 20 cm. Sie sollte mehr oder weniger sandig aufgebaut sein, um spätere Bodenverdichtungen zu vermeiden, und mit organischer Substanz und Nährstoffen versorgt werden.
Wie lange darf Rollrasen zwischen Ernte und Verlegung liegen?
Vom Abschälen bis zum Verlegen sollten höchstens 48 Stunden liegen. Rollrasen muss möglichst am Liefertag verlegt werden, sonst drohen Austrocknung und Fäulnis, was die Anwuchsqualität deutlich mindert.
Für welche Flächen lohnt sich Rollrasen in Wohnanlagen?
Rollrasen lohnt sich, wenn eine Fläche schnell nutzbar sein muss, etwa aus Gründen der Verkehrssicherung oder der Bewohnerkommunikation, und wenn ein verlässlicher Liefer- und Verlegtermin planbar ist. Auf sehr kleinen oder unregelmäßig geformten Flächen ist er oft zu aufwändig, dort ist die Aussaat meist die bessere Wahl.