Steinbodenpolierung und Kristallisation für Natursteinböden bei SVEAG: professionell, dokumentiert, in allen 16 Bundesländern verfügbar. Inhabergeführt, persönliche Betreuung.
Polieren ist ein rein mechanisches Verfahren: Die Oberfläche wird mit immer feineren Körnungen verdichtet, bis sie glänzt. Die Kristallisation ist chemisch-mechanisch – ein saures Mittel reagiert unter Druck und Wärme mit dem Kalk im Stein und bildet eine härtere, glänzende Schicht. Sie funktioniert nur bei kalkhaltigen Steinen wie Marmor oder Kalkstein, nicht bei Granit.
Nein. Entscheidend sind Steinart und Zustand. Marmor, Kalkstein und Terrazzo lassen sich sehr gut aufarbeiten. Granit ist deutlich härter und wird anders behandelt. Bei stark beschädigten oder sehr dünnen Belägen kann der verbleibende Materialabtrag zu gering sein. Deshalb steht am Anfang immer eine Bestimmung des Steins und eine Zustandsbewertung.
Ein höherer Glanzgrad senkt die Rutschhemmung, besonders bei Nässe. In Eingangsbereichen, wo Feuchtigkeit eingetragen wird, ist Hochglanz deshalb nicht immer die richtige Wahl. Wir stimmen den Glanzgrad auf die tatsächliche Nutzung ab und weisen auf die Zielkonflikte hin, statt pauschal maximalen Glanz anzustreben.
In der Regel ja, abschnittsweise und mit Staubschutz zum Umfeld. Beim Schleifen arbeiten wir überwiegend nass oder mit Absaugung. Die Fläche muss während der Bearbeitung und der Trocknung gesperrt bleiben, deshalb teilen wir größere Flächen auf – so bleibt der Zugang zum Objekt erhalten.
Das hängt fast vollständig von der anschließenden Pflege ab. Falsche Reinigungsmittel, besonders saure oder stark alkalische, greifen die Oberfläche wieder an. Deshalb gehört zu unserer Leistung immer der Pflegeaufbau und die Einweisung der Reinigungskräfte. Mit passender Unterhaltsreinigung hält eine Aufarbeitung mehrere Jahre.
Ja, Terrazzo aus der Gründerzeit ist ein dankbarer Boden: Er wird geschliffen, Fehlstellen und Risse werden mit passendem Material ausgespachtelt, dann wird poliert oder kristallisiert. Das Ergebnis ist meist besser als jeder neue Belag und erhält den Charakter des Treppenhauses. Wir prüfen vorab, ob der Boden noch genug Stärke zum Schleifen hat.
Aufarbeiten ist in fast allen Fällen günstiger und schont die Bausubstanz, neu verlegen wird erst nötig, wenn Platten lose sind, der Untergrund gebrochen ist oder Feuchte von unten kommt. Bei Naturstein im Altbau kommt hinzu, dass gleiches Material oft nicht mehr lieferbar ist. Wir sanieren deshalb, wo es geht, und tauschen nur die Platten, die nicht mehr zu retten sind.