Kanalsanierung: grabenlos statt aufgraben bei SVEAG: professionell, dokumentiert, in allen 16 Bundesländern verfügbar. Inhabergeführt, persönliche Betreuung.
Nein, und das ist regional unterschiedlich geregelt. Mehrere Bundesländer verlangen für Arbeiten an Grundstücksentwässerungsanlagen eine besondere Zulassung; in Hamburg etwa schreibt Paragraf 13a des Hamburgischen Abwassergesetzes vor, dass nur anerkannte Fachbetriebe tätig werden dürfen, und die Anerkennung gilt jeweils nur für bestimmte Ausführungsbereiche und Verfahren. Wir führen die Arbeiten mit der am Objektstandort erforderlichen Zulassung aus. Verlangt Ihre Kommune eine Bescheinigung, achten Sie darauf, dass sie den tatsächlich ausgeführten Bereich abdeckt – sonst wird sie nicht anerkannt.
Wenn die Leitung eingestürzt, stark versetzt oder in Teilen nicht mehr vorhanden ist – ein Liner braucht ein tragendes Altrohr als Form. Auch bei extremen Unterbögen oder mehrfachen Richtungswechseln stößt das Verfahren an Grenzen. In diesen Fällen wird abschnittsweise geöffnet, häufig aber nur an der kritischen Stelle statt auf ganzer Länge.
Beide Begriffe werden für diese Leistung verwendet und meinen in der Praxis dasselbe: die Instandsetzung erdverlegter Abwasserleitungen ohne Aufgraben. Von Rohrsanierung spricht man eher bei Leitungen im und direkt am Gebäude, von Kanalsanierung eher bei der Grundstücksentwässerung bis zum Anschlusskanal. Verfahren und Ablauf sind dieselben: grabenlose Sanierung mit Schlauchliner, Kurzliner oder Innenrohrmanschette, je nach Schadensbild.
Ein fachgerecht eingebauter Schlauchliner ist eine dauerhafte Lösung und kein Provisorium; er bildet ein neues, geschlossenes Rohr innerhalb des alten. Entscheidend sind Vorbereitung und Aushärtung: Ein Liner auf ungereinigtem Untergrund oder mit Falten an Richtungswechseln bringt nicht die Leistung, die er könnte. Deshalb ist die Abschlussbefahrung Teil der Leistung.
Eingeschränkt. Während der Aushärtung ist die betroffene Leitung nicht nutzbar, das betrifft je nach Strang einzelne Wohnungen oder das ganze Haus für einige Stunden. Wir stimmen das Zeitfenster vorher ab und informieren die Bewohner – ungeplant ist das der Punkt, der den meisten Ärger erzeugt.
Die werden nach dem Einbau des Liners wieder geöffnet, üblicherweise mit einem Fräsroboter, und der Übergang wird mit einem Hutprofil abgedichtet. Genau an dieser Stelle entscheidet sich die Dichtheit der ganzen Sanierung – ein geöffneter, aber nicht abgedichteter Abzweig ist die häufigste Schwachstelle.
Das hängt vom Verlauf und von der kommunalen Satzung ab. Die Grundstücksentwässerung bis zur Grundstücksgrenze liegt in der Regel beim Eigentümer, teils auch der Anschlusskanal bis zum öffentlichen Sammler. Weil die Abgrenzung örtlich unterschiedlich geregelt ist, klären wir sie vor der Beauftragung – sie entscheidet über die Kostentragung.
Ja. Der Schacht ist oft die undichte Stelle, über die Fremdwasser in den Kanal oder Abwasser ins Erdreich gelangt. Bei der Schachtsanierung dichten wir Schachtwände ab, erneuern das Gerinne, tragen eine Innenbeschichtung auf und tauschen defekte Schachtabdeckungen aus. Der Abwasserschacht bleibt dabei begehbar, aufgestemmt wird nichts.
Der Inliner ist ein harzgetränkter Schlauch, der in die Grundleitung eingezogen wird und dort als neues Rohr im alten aushärtet. Die Innenbeschichtung wird aufgesprüht oder geschleudert und eignet sich für Schächte und kurze Abschnitte mit vielen Abzweigen. Welches Verfahren passt, entscheidet die Kamerabefahrung: Risse und undichte Muffen sprechen für den Inliner, raue Oberflächen und Schachtwände für die Beschichtung.
Die Strangsanierung umfasst das Fallrohr von der obersten Wohnung bis zur Grundleitung samt Abzweigen. Ist das Rohrmaterial noch tragfähig, kann auch das Fallrohr mit einem Inliner saniert werden, ohne Wände aufzustemmen. Erneuern müssen wir, wenn Gussrohre durchkorrodiert sind, Abzweige ausgebrochen sind oder das Gefälle falsch liegt. Das klären wir vorab per Kamera, damit die Hausverwaltung den Umfang kennt, bevor die Mieter informiert werden.