Stützmauern und Böschungen prüfen

Stützmauern und Böschungen prüfen bei SVEAG: professionell, dokumentiert, in allen 16 Bundesländern verfügbar. Inhabergeführt, persönliche Betreuung.

So läuft es ab

  1. Bestand erfassen: Länge, Höhe, Bauart und vorhandene Entwässerung werden aufgenommen.
  2. Kontrollieren: Jährlich mit Fotos von festen Standpunkten und Messung auffälliger Risse.
  3. Vergleichen: Erst der Vergleich mit dem Vorjahr zeigt, ob sich etwas bewegt.
  4. Eskalieren: Bei Veränderung wird ein Statiker hinzugezogen – nicht erst, wenn die Mauer sich neigt.

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Häufige Fragen

Ab wann wird ein Riss kritisch?

Weniger die Breite entscheidet als die Entwicklung. Ein seit Jahren unveränderter Setzungsriss ist anders zu bewerten als ein neuer Riss, der sich innerhalb eines Jahres verbreitert. Genau deshalb ist die dokumentierte Wiederholung wichtiger als die einmalige Begutachtung.

Wer haftet, wenn eine Mauer versagt?

Der Eigentümer im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht. Kommt jemand zu Schaden und lässt sich zeigen, dass die Mauer über Jahre unkontrolliert blieb, ist die Position sehr schlecht. Die jährliche Kontrolle mit Protokoll ist der Nachweis, dass die Pflicht wahrgenommen wurde.

Welche Rolle spielt die Entwässerung?

Eine zentrale. Die meisten Stützmauern versagen nicht wegen zu großer Erdlast, sondern wegen Wasserdruck dahinter. Verstopfte Sickerschichten oder fehlende Dränage sind die häufigste Ursache – und im Zweifel günstiger zu beheben als die Mauer zu ersetzen.

Wann muss ein Statiker ran?

Bei neuen oder sich verändernden Rissen, sichtbarer Neigung, Auswaschungen am Fuß oder wenn oberhalb der Mauer die Nutzung geändert werden soll. Die jährliche Kontrolle stellt fest, ob dieser Fall vorliegt; sie ersetzt die Begutachtung nicht.

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