Betonsanierung – Instandsetzung nach DIN EN 1504 bei SVEAG: professionell, dokumentiert, in allen 16 Bundesländern verfügbar. Inhabergeführt, persönliche Betreuung.
Karbonatisierung ist die Reaktion von Kohlendioxid aus der Luft mit dem Beton, die dessen schützende Alkalität senkt. Erreicht sie die Bewehrung, beginnt der Stahl zu rosten. Die Bewehrungskorrosion treibt den Beton ab, es entstehen Risse und Abplatzungen. Deshalb steht bei der Betonsanierung die Behebung der Korrosionsursache im Mittelpunkt.
Die DIN EN 1504 ist das maßgebliche Regelwerk für den Schutz und die Instandsetzung von Betonbauteilen. Sie definiert Prinzipien und Verfahren von der Zustandserfassung über Betonabtrag, Korrosionsschutz der Bewehrung und Reprofilierung bis zum Oberflächenschutz. Wir arbeiten nach diesem Standard und dokumentieren die Instandsetzung entsprechend.
Besonders häufig betroffen sind Tiefgaragen, Parkdecks, Balkone und Loggien. Hier wirken Feuchtigkeit, Tausalze und Bewegung zusammen und beschleunigen die Bewehrungskorrosion. Auch Stützen, Decken und Fassadenelemente aus Beton sanieren wir nach dem gleichen Prinzip.
Die Kosten richten sich nach Schadensbild, Bauteil und Umfang – die Instandsetzung einzelner Balkone unterscheidet sich deutlich von der Sanierung eines kompletten Parkdecks. Da Betonabtrag, Korrosionsschutz und Oberflächenschutz einfließen, erstellen wir nach der Zustandserfassung ein transparentes Angebot.
Ja. Über eine Rissinjektion werden Risse mit geeignetem Harz oder Zementleim verfüllt, sodass keine Feuchtigkeit mehr eindringt und das Bauteil wieder kraftschlüssig oder abgedichtet ist. Welches Injektionsverfahren passt, hängt von Rissbreite, Ursache und Beanspruchung ab.
In Tiefgaragen und auf Parkdecks dringen über die Fahrzeuge Tausalze und Feuchtigkeit ein, die die Bewehrungskorrosion stark beschleunigen. Unbehandelt drohen Abplatzungen, freiliegender Stahl und im Extremfall Tragwerksschäden. Eine frühzeitige, dokumentierte Instandsetzung erhält die Standsicherheit und den Wert des Bauwerks.