Sickergrubenentleerung und -reinigung: Unterschied, Turnus und Nutzen für Hausverwaltungen
Versickerung wiederherstellen durch Absaugen und Hochdruckreinigung
Eine regelmäßige Wartung von Sickergruben schützt Liegenschaften vor Rückstau und teuren Feuchtigkeitsschäden. Für Hausverwaltungen ist die professionelle Entleerung und Reinigung ein zentraler Hebel zur Erhaltung der Verkehrssicherheit und der Bausubstanz.
Sickergruben für Regenwasser: Gesetzlicher Rahmen und Dimensionierung nach WHG
Das Wasserhaushaltsgesetz (WHG) schreibt vor, dass Niederschlagswasser idealerweise vor Ort versickert werden soll, um den natürlichen Wasserkreislauf zu unterstützen. Sickergruben und Sickerschächte bieten hierfür eine bewährte technische Lösung. Für Hausverwaltungen ergibt sich daraus die Pflicht, diese Anlagen in einem betriebssicheren Zustand zu halten, da mangelhafte Systeme erhebliche Umweltschäden und hohe Kosten verursachen können.
Rechtliche Grundlagen der Regenwasserversickerung (§ 55 WHG)
Nach § 55 Abs. 2 des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) soll Niederschlagswasser ortsnah versickert, verrieselt oder direkt über eine Kanalisation ohne Vermischung mit Schmutzwasser in ein Gewässer eingeleitet werden, sofern dem keine öffentlich-rechtlichen oder wasserwirtschaftlichen Belange entgegenstehen. Die ungenehmigte Einleitung von Schmutzwasser ist streng verboten. Für Hausverwaltungen gehört die ordnungsgemäße Instandhaltung dieser Sickeranlagen daher zu den zentralen Betreiberpflichten. Regelmäßige Kontrollen, die beispielsweise im Rahmen des Wartungsservice durchgeführt werden, helfen dabei, Fehleinleitungen frühzeitig zu erkennen.
Aufbau und Funktion moderner Sickerschächte
Ein moderner Sickerschacht besteht aus Betonringen oder vorgefertigten Kunststoffelementen, die im Boden versenkt sind. Das Regenwasser von Dachflächen oder befestigten Wegen wird direkt in den Schacht geleitet. Im Inneren sorgt eine Filterschicht aus Kies oder Sand dafür, dass grobe Partikel und Schwebstoffe zurückgehalten werden, bevor das gereinigte Wasser durch perforierte Wände oder die offene Schachtsohle in das umliegende Erdreich absinkt. Verstopft diese Schicht durch Laub und feine Sedimente, sinkt die Versickerungsleistung drastisch.
- Kontinuierliche Funktionskontrolle: Schlammablagerungen an der Schachtsohle müssen regelmäßig überwacht werden.
- Strikte Trennung: Es darf unter keinen Umständen Haushaltsabwasser oder chemisch belastetes Wasser eingeleitet werden.
- Sicherstellung der Notüberläufe: Bei extremen Starkregenereignissen muss ein kontrollierter Überlauf gewährleistet sein.
Dimensionierung und Mindestabstände zum Gebäude
Die präzise Dimensionierung einer Sickergrube ist entscheidend, um ein Überlaufen und damit verbundene Feuchtigkeitsschäden am Fundament der umliegenden Gebäude zu verhindern. Als Richtwert für die Bemessung gilt ein Speichervolumen von 1 bis 2 m³ pro 100 m² angeschlossener Dachfläche, abhängig von der Durchlässigkeit des Bodens. Zudem muss ein gesetzlicher Mindestabstand von in der Regel mindestens 6 Metern zum nächsten bebauten Grundstück und zum Gebäudefundament eingehalten werden, um ein Unterspülen der Kellerwände zu verhindern.
Um die langfristige Funktion dieser Anlagen zu sichern, reicht eine oberflächliche Entleerung oft nicht aus. Hier zeigt sich der entscheidende Unterschied zur Tiefenreinigung: Während bei der Entleerung nur das stehende Wasser und grober Schlamm abgesaugt werden, regeneriert eine fachgerechte Reinigung die Filterschicht, indem zugesetzte Poren im Kiesbett wieder freigespült werden. Hausverwaltungen können sich bei dieser anspruchsvollen Aufgabe auf den professionellen Hausmeisterservice von SVEAG verlassen, der eine fachgerechte Überwachung und Wartung im Rahmen der regelmäßigen Objektbetreuung übernimmt.
Entleerung vs. Reinigung von Sickergruben: Der feine technische Unterschied
Für viele Hausverwaltungen klingt die Sickergrubenentleerung nach der einzigen notwendigen Maßnahme, um das Entwässerungssystem eines Objekts betriebsbereit zu halten. In der Praxis verbirgt sich hier jedoch ein gravierender technischer Unterschied zur echten Tiefenreinigung. Während das reine Entleeren lediglich das oberflächlich angesammelte Schmutzwasser und den abgesetzten Schlamm beseitigt, geht die Tiefenreinigung einen entscheidenden Schritt weiter. Nur eine systematische Reinigung regeneriert die Filterkiesschicht nachhaltig und stellt sicher, dass die Versickerungsleistung des Bodens über Jahre hinweg verlässlich erhalten bleibt.
Ablauf der Schlammabsaugung und die Gefahr der Kolmation
Der erste Schritt der Instandhaltung ist die klassische Entleerung. Hierbei wird ein Saugfahrzeug eingesetzt, das den flüssigen Inhalt und den losen Schlamm aus der Grube absaugt. Das Problem dabei ist, dass feinste Schwebstoffe, organische Reste und Fette im Schacht verbleiben und im Laufe der Zeit in die umliegende Filterkieszone gedrückt werden. Dieser physikalische und biologische Prozess führt zur sogenannten Kolmation, einer fortschreitenden Verschlämmung der Porenräume im umgebenden Erdreich. Die Folge ist eine drastisch sinkende Durchlässigkeit. Das Wasser kann nicht mehr ungehindert versickern, was zu gefährlichen Rückstaus, Geruchsbelästigungen und im schlimmsten Fall zu kostspieligen Überschwemmungen auf dem Grundstück führt. Für professionelle Hausverwaltungen stellt dies ein erhebliches Haftungsrisiko dar.
Hochdruckspülung zur Regeneration der Filterkieszone
Um die verstopften Porenräume wieder zu öffnen und die Kolmationsschicht dauerhaft zu beseitigen, ist eine mechanische Tiefenreinigung unerlässlich. Bei diesem Verfahren wird die Filterkieszone gezielt mit einer speziellen Hochdruckspülung gereinigt. Der Wasserdruck wirbelt den abgelagerten Feinschlamm und hartnäckige Biofilme aus den Zwischenräumen des Kiesbettes auf, sodass diese anschließend vollständig abgesaugt werden können. Diese Regeneration stellt die ursprüngliche Aufnahmekapazität des Bodens wieder her. Wer als Verwalter solche technischen Maßnahmen frühzeitig in den regelmäßigen Wartungsplan integriert, beispielsweise koordiniert über einen erfahrenen Dienstleister wie den SVEAG Hausmeisterservice, vermeidet teure Sanierungsarbeiten und sichert die langfristige Funktion der gesamten Entwässerungsinfrastruktur.
| Merkmal | Sickergrubenentleerung (Absaugen) | Sickergrubenreinigung (Spülung) |
|---|---|---|
| Hauptziel | Entfernung des angesammelten Abwassers und des losen Bodenschlamms | Regeneration des Filterkieses und Beseitigung von Verkrustungen |
| Technischer Ablauf | Reines Absaugen des Grubeninhalts über einen Vakuum-Schlauch | Hochdruckspülung der Wände und mechanisches Aufwirbeln der Kieszone |
| Schutz vor Verschlämmung | Gering (Feinstoffe verbleiben in den tieferen Bodenschichten) | Hoch (beseitigt die Kolmationsschicht und öffnet die Porenräume) |
| Turnus im Objektmanagement | Bedarfsabhängig bei Erreichen des maximalen Füllstands | Regelmäßiges Intervall zur dauerhaften Werterhaltung der Anlage |
Durch die gezielte Kombination beider Maßnahmen stellen Immobilienverwalter sicher, dass gesetzliche Vorgaben eingehalten werden und die Anlagen stets betriebsbereit bleiben. Welche konkreten Leistungen das Gesamtportfolio für die Pflege von Außenanlagen umfasst, lässt sich direkt über die verschiedenen von SVEAG einsehen.
Wartungsintervalle und Reinigungsturnus: Wie oft müssen Betreiber handeln?
Für Hausverwaltungen gehört die betriebssichere Instandhaltung von Sickergruben und Versickerungsanlagen zu den zentralen Pflichten der ordnungsgemäßen Bewirtschaftung. Um kostspielige Überschwemmungen oder rechtliche Haftungsrisiken zu vermeiden, müssen Betreiber feste Intervalle für die Inspektion und Säuberung etablieren. Als erfahrener Partner im Bereich Facility Management unterstützt SVEAG Immobilienverantwortliche dabei, gesetzliche Anforderungen und praxisnahe Pflegezyklen nahtlos zu koordinieren. Die empfohlenen Fristen teilen sich dabei in regelmäßige Kontrollen im laufenden Jahr und tiefenwirksame, maschinelle Reinigungen in größeren Abständen auf.
Halbjährliche Sichtprüfung und Filterreinigung im Frühjahr und Herbst
Gesetzliche Richtlinien und technische Herstellerangaben schreiben für Versickerungsanlagen mindestens zwei visuelle Inspektionen pro Jahr vor. Diese Termine werden idealerweise im Frühjahr und im Herbst angesetzt. Während im Herbst herabfallendes Laub und Pflanzenreste die Filterelemente und Zuläufe verstopfen, gilt es im Frühjahr, die Rückstände des Winters zu entfernen. Ein zuverlässiger SVEAG Hausmeisterservice kann diese Routineprüfungen im Rahmen der laufenden Objektbetreuung übernehmen. Dabei werden grobe Verschmutzungen aus den vorgeschalteten Laubfangkörben entnommen und die Filter gereinigt, um einen ungehinderten Wasserfluss sicherzustellen.
Drei-Jahres-Turnus für die maschinelle Komplettreinigung
Über den alltäglichen Schmutzeintrag hinaus sammeln sich im Laufe der Zeit feinste Schwebstoffe und Sedimente am Boden der Sickergrube an. Diese feinen Partikel bilden mit der Zeit eine nahezu undurchlässige Schicht, die sogenannte Verschlämmung, welche die Versickerungsleistung drastisch reduziert. Fachbetriebe raten daher dringend dazu, alle 1 bis 3 Jahre eine professionelle Komplettreinigung durchführen zu lassen. Bei diesem tiefergehenden Eingriff wird die Anlage maschinell leergepumpt, der festgesetzte Feinschlamm mittels Hochdruckgeräten gelöst und vollständig abgesaugt, wodurch die volle Funktionsfähigkeit des Systems wiederhergestellt wird.
Warnsignale: Wann sofortiges Handeln erforderlich ist
Unabhängig von den festen Wartungszyklen gibt es klare Indikatoren, bei denen Hausverwaltungen sofort reagieren müssen. Zu den kritischsten Warnsignalen gehört stehendes Wasser im Einlaufbereich, das selbst Stunden nach einem Regenschall nicht versickert. Auch eine merkliche Geruchsbildung deutet auf stehende Fäulnisprozesse hin, die durch blockierte Filter oder mangelnden Sauerstoffaustausch entstehen. Sobald solche Symptome auftreten oder Abflüsse im Gebäude spürbar verzögert reagieren, ist eine außerordentliche Überprüfung unumgänglich, um irreversible Schäden am Fundament des Objekts abzuwenden.
- Halbjährliche Sichtprüfung: Durchführung im Frühjahr und Herbst zur Entfernung von Laub und groben Ablagerungen aus den Filtern.
- Maschinelle Komplettreinigung: Alle 1 bis 3 Jahre zur Beseitigung von Feinschlamm und Verhinderung von Verschlämmung.
- Sofortige Sonderwartung: Unverzügliches Einschreiten bei akuten Warnsignalen wie stehendem Wasser, üblem Geruch oder verminderter Ablaufleistung.
Durch die vorausschauende Einbindung dieser Intervalle in den SVEAG Wartungsservice oder die kontinuierliche Überwachung durch den Hausmeisterservice lagern Hausverwaltungen das operative Risiko effizient aus. Die Kombination aus regelmäßiger Sichtkontrolle und fachgerechter Tiefenreinigung schützt nicht nur das Gemeinschaftseigentum vor Wasserschäden, sondern garantiert auch die rechtssichere Einhaltung aller Betreiberpflichten. Erfahren Sie mehr über unsere vielfältigen Leistungen für eine sichere und gepflegte Wohnanlage.
Risiko- und Haftungsmanagement für Hausverwaltungen bei Starkregen und Rückstau
Der Klimawandel führt auch in Deutschland zu einer spürbaren Zunahme von Extremwetterereignissen. Insbesondere Starkregen stellt die Entwässerungsinfrastruktur von Wohn- und Gewerbeimmobilien vor immense Herausforderungen. Wenn Sickergruben und Versickerungsanlagen auf dem Grundstück nicht ordnungsgemäß funktionieren, drohen gravierende Bauschäden. Für Hausverwaltungen ergibt sich hieraus eine dringende Notwendigkeit zur aktiven Risikovorsorge. Werden Entwässerungsanlagen vernachlässigt, kann dies nicht nur teure Sanierungen nach sich ziehen, sondern auch weitreichende rechtliche und finanzielle Konsequenzen für die Verantwortlichen haben.
Schadensbilder durch mangelnde Versickerung (Rückstau und Schimmel)
Eine Sickergrube dient dazu, Regenwasser kontrolliert im Erdreich versickern zu lassen. Über die Jahre lagern sich jedoch organische Schwebstoffe, Laub und feiner Schlamm am Boden der Grube ab. Diese sogenannte Kolmation verstopft die Poren des umgebenden Erdreichs und reduziert die Versickerungsleistung dramatisch. Bei plötzlichem Starkregen kann das Wasser nicht mehr schnell genug abfließen. Die unmittelbare Folge ist ein Rückstau in die tiefer liegenden Rohrleitungssysteme des Gebäudes. Das Wasser sucht sich den Weg des geringsten Widerstands, was häufig zu überfluteten Kellerräumen führt. Zudem dringt stehendes Wasser in das Fundament und das Mauerwerk ein, wodurch feuchte Gebäudewände entstehen. Langfristig begünstigt diese permanente Feuchtigkeit die Bildung von gesundheitsschädlichem Schimmel, der die Bausubstanz nachhaltig schädigt und den Wert der Immobilie mindert.
- Überflutete Kellerräume: Durch verstopfte Sickergruben kann Regenwasser nicht versickern und drückt über die tiefsten Abflüsse zurück ins Gebäude.
- Feuchte Gebäudewände: Stehendes Wasser im Grubenbereich sickert unkontrolliert in das Fundament und führt zu nasser Bausubstanz.
- Schimmelbildung: Durch die anhaltende Feuchtigkeit in Wänden und Böden entsteht gesundheitsgefährdender Schimmelpilzbefall.
- Gefährdung der Statik: Extremfälle von Unterspülung können im schlimmsten Fall die Standfestigkeit von Fundamenten beeinträchtigen.
Die Verkehrssicherungspflicht von Hausverwaltungen
Im Rahmen der gesetzlichen Verkehrssicherungspflicht nach § 823 BGB sind Immobilienbesitzer verpflichtet, Gefahrenquellen auf ihrem Grundstück vorausschauend zu beseitigen. Diese Pflicht wird im Verwaltervertrag in der Regel auf die jeweilige Hausverwaltung übertragen. Dazu gehört es auch, die Funktionsfähigkeit der gesamten Dachentwässerung und aller Versickerungsanlagen sicherzustellen. Die Hausverwaltung muss gewährleisten, dass die Systeme regelmäßig inspiziert, entleert und gereinigt werden. Um diesen anspruchsvollen Pflichten rechtssicher nachzukommen, empfiehlt sich die Beauftragung qualifizierter Dienstleister. Im Rahmen einer professionellen Objektbetreuung können diese Aufgaben nahtlos in den alltäglichen Hausmeisterservice oder einen spezialisierten Wartungsservice integriert werden, um kritische Mängel frühzeitig zu erkennen.
Haftungsfallen bei fehlendem Nachweis der Wartung
Kommt es zu einem Schadensfall durch Starkregen, stehen Hausverwaltungen unter enormem Rechtfertigungsdruck. Gebäudeversicherungen fordern im Regelfall den lückenlosen Nachweis, dass alle Entwässerungseinrichtungen und Rückstausicherungen regelmäßig fachmännisch gewartet wurden. Kann die Hausverwaltung diesen Nachweis nicht erbringen, droht der Verlust des Versicherungsschutzes für die Eigentümergemeinschaft. Zudem riskieren Verwalter eine persönliche Haftung wegen Pflichtverletzung, wenn nachweislich kein entsprechender Wartungsvertrag abgeschlossen oder die Kontrolle vernachlässigt wurde. Um sich vor solchen Haftungsfallen zu schützen, müssen Hausverwaltungen jede Wartungs- und Reinigungsmaßnahme lückenlos dokumentieren lassen. Eine transparente Zusammenarbeit mit einem zuverlässigen Partner wie SVEAG stellt sicher, dass alle Arbeiten rechtssicher dokumentiert sind und im Schadensfall als Entlastungsbeweis dienen.
Proaktive Instandhaltung: Wie Hausmeisterservice und Wartungsservice von SVEAG entlasten
Die ordnungsgemäße Instandhaltung von Entwässerungssystemen und Sickergruben stellt Hausverwaltungen vor eine logistische und rechtliche Herausforderung. Da vernachlässigte Sickergruben schnell zu einem Rückstau im Gebäude, unangenehmen Gerüchen oder gar Umweltschäden führen können, ist ein proaktiver Ansatz unerlässlich. Genau hier setzt das kombinierte Konzept von SVEAG an: Durch die enge Verknüpfung von Hausmeisterservice und Wartungsservice werden regelmäßige Prüf- und Wartungsaufgaben nahtlos in den Verwaltungsalltag integriert. Dies minimiert nicht nur das Haftungsrisiko für die Immobilienverwaltung, sondern schützt auch die Bausubstanz langfristig vor unvorhergesehenen Schäden.
Regelmäßige Sichtkontrollen durch den Hausmeisterservice vor Ort
Eine der effektivsten Maßnahmen zur Schadensprävention ist die kontinuierliche Beobachtung der Anlagen im Objektalltag. Der SVEAG Hausmeisterservice übernimmt vor Ort die regelmäßige Sichtkontrolle der Sickergruben und der umgebenden Flächen. Die geschulten Mitarbeiter achten dabei auf typische Warnsignale wie feuchte Stellen im Boden, Staunässe im Garten oder auffällige Geruchsentwicklungen. Da diese Symptome oft auf eine nachlassende Sickerfähigkeit oder eine drohende Überfüllung hinweisen, ermöglicht die frühzeitige Erkennung ein rechtzeitiges Eingreifen, bevor es zu teuren Notfalleinsätzen kommt.
Lückenlose Dokumentation und Mängelanzeige per Wartungsservice
Ergänzend zu den täglichen Kontrollen sichert der strukturierte SVEAG Wartungsservice den rechtlichen und technischen Zustand der Liegenschaften ab. Speziell für Hausverwaltungen ist der Nachweis über die Erfüllung der Verkehrssicherungspflichten von zentraler Bedeutung. Alle Kontrollergebnisse, festgestellte Mängel oder ein akuter Reinigungsbedarf werden digital erfasst und den Verwaltern in Form einer transparenten Mängelanzeige übermittelt. Dieses lückenlose Reporting verschafft den Hausverwaltungen die notwendige Entscheidungsgrundlage, um erforderliche Maßnahmen zeitnah zu beschließen.
Koordination von Spezialreinigungen durch zuverlässige Partner
Sollte sich bei den Kontrollen herausstellen, dass eine Entleerung oder eine intensive Tiefenreinigung der Sickergrube notwendig ist, müssen Hausverwaltungen nicht selbst nach geeigneten Fachbetrieben suchen. Im Rahmen der ganzheitlichen Betreuung übernimmt SVEAG die komplette Koordination dieser Spezialreinigungen. Da Arbeiten an abwassertechnischen Anlagen nur von zertifizierten Fachbetrieben durchgeführt werden dürfen, stellt SVEAG sicher, dass ausschließlich qualifizierte und zuverlässige Dienstleister beauftragt werden. Die Abwicklung erfolgt komplett aus einer Hand, was den bürokratischen Aufwand für die Verwaltung erheblich reduziert.
- Frühzeitige Erkennung von Verstopfungen und nachlassender Sickerleistung durch regelmäßige Kontrollen vor Ort
- Rechtssichere Dokumentation aller Prüfergebnisse zur lückenlosen Erfüllung der gesetzlichen Verkehrssicherungspflichten
- Vollständige Entlastung der Verwaltung bei der Koordination zertifizierter Entsorgungs- und Spezialreinigungsbetriebe
- Vermeidung akuter Havariefälle und teurer Notdiensteinsätze durch vorausschauende Instandhaltungsplanung
Mit diesem abgestimmten Zusammenspiel aus kontinuierlicher Vor-Ort-Präsenz und professioneller Verwaltung wird das sensible Thema der Sickergrubenreinigung für Immobilienverwalter vollständig kalkulierbar. Durch die Entlastung von Routineaufgaben gewinnen Verwalter wertvolle Zeit für ihr Kerngeschäft. Wer an einer umfassenden Betreuung der gesamten Wohnanlage interessiert ist, findet im Portfolio der Leistungen von SVEAG maßgeschneiderte Konzepte für jede Liegenschaft.
Sickergrubenentleerung & -reinigung – deutschlandweit in allen 16 Bundesländern
SVEAG bietet Sickergrubenentleerung & -reinigung für Hausverwaltungen, Genossenschaften und Eigentümer deutschlandweit an 76 Servicestandorten in allen 16 Bundesländern. Ein Auszug unserer Servicestandorte (verfügbar an allen 76):
- Sickergrubenentleerung & -reinigung Hamburg
- Sickergrubenentleerung & -reinigung Hannover
- Sickergrubenentleerung & -reinigung Bremen
- Sickergrubenentleerung & -reinigung Bremerhaven
- Sickergrubenentleerung & -reinigung Flensburg
- Sickergrubenentleerung & -reinigung Hagen
- Sickergrubenentleerung & -reinigung Hildesheim
- Sickergrubenentleerung & -reinigung Kiel
- Sickergrubenentleerung & -reinigung Lübeck
- Sickergrubenentleerung & -reinigung Lüneburg
- Sickergrubenentleerung & -reinigung Mönchengladbach
- Sickergrubenentleerung & -reinigung Oberhausen
- Sickergrubenentleerung & -reinigung Oldenburg
- Sickergrubenentleerung & -reinigung Paderborn
- Sickergrubenentleerung & -reinigung Salzgitter
Weiterführende Artikel: Sickergrube versickert nicht mehr: Ursachen, Reinigung und wie die Versickerung wiederhergestellt wird
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Sickergrubenentleerung und Sickergrubenreinigung?
Bei der Sickergrubenentleerung werden Wasser und abgelagerter Schlamm abgesaugt. Die Sickergrubenreinigung geht tiefer: Sie säubert die Wände und reaktiviert die Filterkiesschicht am Boden durch Hochdruckspülung, damit das Regenwasser wieder ungehindert versickern kann.
Wie oft muss eine Sickergrube für Regenwasser gereinigt werden?
Gemäß Experten und Fachbetrieben sollte eine professionelle Komplettreinigung und Entleerung der Sickergrube alle 1 bis 3 Jahre erfolgen. Regelmäßige Kontrollen der Filter und Laubfänger sollten dagegen mindestens zweimal jährlich durchgeführt werden.
Welche gesetzlichen Vorschriften gelten für Sickergruben in Deutschland?
Nach dem Wasserhaushaltsgesetz (WHG) ist das Einleiten von ungeklärtem Schmutzwasser in Sickergruben verboten. Erlaubt ist in der Regel nur die Versickerung von Niederschlagswasser, wobei die Anlagen funktionsfähig gehalten und regelmäßig gewartet werden müssen.
Welche Risiken drohen Hausverwaltungen bei vernachlässigter Wartung?
Bei unzureichender Wartung drohen Verstopfungen, starker Gestank und Rückstau bis ins Gebäude. Dies kann erhebliche Feuchtigkeitsschäden an der Bausubstanz verursachen. Zudem haften Hausverwaltungen im Rahmen ihrer Verkehrssicherungspflicht für solche vermeidbaren Schäden.
Was kostet die Reinigung einer Sickergrube im Durchschnitt?
Die Kosten für eine professionelle Sickergrubenreinigung hängen von der Größe und dem Verschmutzungsgrad ab. In der Regel liegen die Preise für Fachbetriebe zwischen 150 und 500 Euro pro Reinigungseinsatz.
Wie unterstützt der Hausmeisterservice von SVEAG bei der Instandhaltung?
Der Hausmeisterservice und der Wartungsservice von SVEAG übernehmen regelmäßige Sichtkontrollen der oberirdischen Zuläufe und Filter. Bei Bedarf koordinieren die Experten von SVEAG die fachgerechte Reinigung durch spezialisierte Partnerunternehmen.