Holzschutzgutachten: Befall erkennen und einordnen bei SVEAG: professionell, dokumentiert, in allen 16 Bundesländern verfügbar. Inhabergeführt, persönliche Betreuung.
An frischem, hellem Bohrmehl, das nach dem Absaugen wiederkommt, an scharfkantigen Ausfluglöchern und bei einigen Arten an Fraßgeräuschen in ruhiger Umgebung. Alte Löcher sind dunkel, verstaubt und die Kanten abgerundet. Weil die Unterscheidung über die Notwendigkeit einer Bekämpfung entscheidet, arbeiten wir hier mit Kontrollen über einen Zeitraum statt mit einer Momentaufnahme.
Im verbauten Holz vor allem der Hausbock, der Nagekäfer und bei Feuchtigkeit die holzzerstörenden Pilze. Der Hausbock befällt Nadelholz und kann die Tragfähigkeit erheblich mindern; der Nagekäfer arbeitet langsamer und braucht höhere Holzfeuchte. Die Pilze sind der gefährlichere Teil, weil sie schneller Substanz zerstören und meist erst auffallen, wenn ein Bauteil nachgibt.
Nein, und das ist der Kern des baulichen Holzschutzes. Holzzerstörende Insekten und Pilze brauchen eine bestimmte Holzfeuchte. Wird die Feuchtequelle abgestellt und trocknet das Holz aus, entzieht das dem Befall die Grundlage. Chemische Maßnahmen kommen dort in Betracht, wo das baulich nicht erreichbar ist – sie stehen am Ende der Überlegung, nicht am Anfang.
Wo Substanz verloren gegangen ist, gehört die Frage der Tragfähigkeit dazu. Wir sondieren an den kritischen Punkten – typischerweise Balkenköpfe, Auflager und Schwellen – und beschreiben den Zustand. Für die rechnerische Bewertung und die Festlegung von Verstärkungen ist der Tragwerksplaner zuständig; unser Befund ist dessen Grundlage.
Ein Dachstuhl im Einfamilienhaus ist an einem halben Tag zu erfassen, größere Bestände dauern entsprechend länger. Aufwendiger wird es, wenn verkleidete Bereiche geöffnet werden müssen, weil der Befall gerade dort sitzt, wo man ihn nicht sieht. Das stimmen wir vorher ab.