Bodenbeschichtung im Außenbereich bei SVEAG: professionell, dokumentiert, in allen 16 Bundesländern verfügbar. Inhabergeführt, persönliche Betreuung.
Weil draußen zwei Dinge dazukommen, die drinnen keine Rolle spielen: UV-Strahlung und Frost-Tau-Wechsel. Reine Epoxidharze kreiden unter UV-Einstrahlung aus und vergilben, sie verlieren also Aussehen und mit der Zeit Substanz. Deshalb kommen im Freien üblicherweise Polyurethansysteme oder entsprechend eingestellte Aufbauten zum Einsatz. Der zweite Punkt ist das Wasser: Was im Winter in den Untergrund zieht und gefriert, sprengt jede Beschichtung ab, die nicht dafür ausgelegt ist.
Dort wird nicht nur belastet, sondern auch gebremst und gelenkt, und es kommt Tausalz dazu. Für befahrene Betonflächen gibt es deshalb eigene Oberflächenschutzsysteme, die je nach Aufbau auch Risse überbrücken müssen, weil ein Parkdeck arbeitet. Eine einfache Versiegelung hält dieser Kombination aus Schub, Salz und Rissbildung nicht stand – das ist der häufigste Grund, warum Rampenbeschichtungen nach zwei Jahren wieder aufliegen.
Deutlich rutschhemmender als innen, weil die Fläche regelmäßig nass ist. Erreicht wird das über eine Einstreuung, die im Frischbeton abgestreut und danach eingebunden wird. Wichtig ist die Abstimmung mit der Reinigung: Je griffiger die Oberfläche, desto mehr Struktur hält auch Schmutz. Auf Rampen und Treppen setzen wir bewusst höher an als auf einer ebenen Stellfläche, wo eine zu raue Oberfläche nur die Reinigung erschwert.
Nicht bei jedem, und das ist der Grund, warum Außenbeschichtungen saisonal geplant werden. Die Untergrundtemperatur muss ausreichend über dem Taupunkt liegen, sonst schlägt sich Feuchtigkeit nieder und die Haftung ist dahin. Auch nach unten gibt es Grenzen, unterhalb derer die Reaktion zu langsam abläuft. Wir legen Termine deshalb ins passende Zeitfenster und arbeiten nicht gegen die Witterung.
Das hängt weniger vom Material als vom Untergrund und der Vorbereitung ab. Eine sauber vorbereitete, richtig aufgebaute Fläche hält viele Jahre; eine auf feuchten oder nicht tragfähigen Untergrund aufgebrachte Beschichtung löst sich unabhängig vom Produkt. Deshalb messen wir vorher, statt zu schätzen. Wo der Untergrund nicht trägt, sagen wir das, bevor beschichtet wird.
Nur nach Klärung der Ursache. Wird über eine hohlliegende Altbeschichtung neu beschichtet, löst sich der ganze Aufbau mit. Wir prüfen deshalb abschnittsweise, wo die alte Schicht noch trägt, und entfernen sie dort, wo sie es nicht tut. Häufig ist die Teilinstandsetzung möglich und deutlich günstiger als der Komplettabtrag – aber das entscheidet die Prüfung, nicht der Wunsch.